Aufbauseminare
Nov
16
Fr
2018
Offene Supervisionsgruppe 16.11.2018 17:00 @ Top 5
Nov 16 um 5:00 pm – 9:00 pm
Offene Supervisionsgruppe 16.11.2018 17:00 @ Top 5 | Salzburg | Salzburg | Österreich

Offene Supervisionsgruppe.  5 AE 17:00 – 21:00 (Anzahl der AE analog zur Teilnehmeranzahl)

Mrz
1
Fr
2019
„Trauer und Verlust“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss
Mrz 1 – Mrz 2 ganztägig

Menschen, die unter Verlustereignissen wie dem Tod eines Elternteils, eines Kindes oder eines nahen Verwandten leiden oder den Verlust von körperlicher Unversehrtheit oder wichtigen Lebensinhalten beklagen, brauchen eine besondere therapeutische Hilfe.

In diesem Seminar werden praktische therapeutische Strategien für die Begleitung und Bewältigung von Trauer- und Verlustereignissen vermittelt. Darüber hinaus werden hilfreiche Ansätze zur Begleitung Sterbender dargestellt. Themen des Seminars werden sein:

• Missglückte und gelungene Verarbeitung von Verlusten und spezifische Probleme dabei
• Sich nicht trennen wollen
• Nicht verzeihen wollen
• Auf Wiedergutmachung bestehen
• (Therapeutische) Begleitung von Trauerprozessen
• Zeitliche und inhaltliche Prozesse in Trauerphasen
• Therapeutische Arbeit mit Trauerritualen
• Veränderung der inneren Repräsentation von Verstorbenen
• Nutzung der verstorbenen Person als inneren Ratgeber und Ressource
• Tod, Abschiednehmen und Sterbebegleitung
• Arbeit mit Geschichten und Metaphern

Die therapeutischen Strategien und Methoden werden demonstriert und geübt.
Videomaterial zum Thema ist vorhanden. Für die konkrete therapeutische Anwendung gibt es Arbeitsmaterial und ein Manual von hilfreichen Metaphern und Geschichten zum Thema.

Seminarzeiten Freitag 14:00 – 21:00 Samstag 09:00 – 17:00
Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich
16 DPF Punkte

Ortwin Meiss
Dipl.Psych. Ortwin Meiss

 

Apr
12
Fr
2019
Die Kunst der Familienaufstellung- seriös und fundiert – Andreas Steiner @ Seeham
Apr 12 – Apr 13 ganztägig

Familienaufstellungen gehören zu den intensivsten und effektivsten Therapiemethoden der Gegenwart. Selbst schwere, hartnäckige Störungen können mit der Methode schnell und nachhaltig geheilt werden. Entsprechend groß ist aber auch die Gefahr des Missbrauchs, der Schädigung der Patienten, und des Abdriftens in unwissenschaftliche und spekulative Niederungen.
Mit zunehmender Popularität verkam diese Therapiemethode zu einem ideologisch-esoterischen Ritual, das mit Psychotherapie nicht mehr viel zu tun hatte, und das zu Recht umstritten ist.
In diesem Workshop wird daher die Original-Methode, die die meisten Therapeuten gar nicht kennen, sowie deren konsequente Weiterentwicklung ausführlich vorgestellt. Die Methode basiert auf der Arbeit von so bedeutenden Pionieren der Psychotherapie wie Virginia Satir, Salvador Minuchin, Ivan Borszomenyi-Nagy und Eric Berne, nicht zuletzt auf der ressourcenorientierten Hypnotherapie Milton H. Ericksons und der Strategischen Therapie von Jay Haley.
Die hier vorgestellte Methode des Familienstellens entstand in den 1970er- bis frühen 1990er- Jahren. Das „klassische Familienstellen“ folgte bereits damals allen Grundregeln seriösen, wissenschaftlichen Arbeitens, und zeichnete sich neben der immensen Effektivität durch Wärme, Respekt, Transparenz, Kreativität und Diskretion aus.
In diesem Workshop wird der originale Therapieansatz vorgestellt und demonstriert , von der Theorie zur Praxis, von der sorgfältigen Vorbereitung bis zur Durchführung der Aufstellungen.

Andreas Steiner ist Schriftsteller, bildender Künstler, Musiker, Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Transaktionsanalyse und systemische Therapie. Basierend auf 25 Jahren intensivster Tätigkeit als niedergelassener Therapeut in eigener Praxis und als Lehrtherapeut hat er einen eigenständigen, unmittelbar nachvollziehbaren Ansatz entwickelt, der an dem Milton Erickson-Institut in Köln seinen Anfang nahm. Im Herbst 2018 erscheint sein Buch: „Die Kunst der Familienaufstellung“ bei Kohlhammer.

 

Andreas Steiner

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Apr
26
Fr
2019
„Wenn die Seele durch den Körper spricht“ mit Dr. Charlotte Wirl @ Top 5
Apr 26 – Apr 27 ganztägig

Hypnose & Hypnotherapie in der Psychosomatik und in der Schmerztherapie
unter besonderer Berücksichtigung der klinischen Hypnose mit Kindern und jugendlichen PatientInnen

Hypnose und Hypnotherapie erlangen in der Psychosomatik und in der Schmerztherapie (somatisch als auch psychisch bedingt) gute Evaluierungswerte. Hypnotherapeutische Techniken werden eingesetzt im somatoformen Bereich bei Beschwerden von Magen- bis Kopfschmerzen, als Schmerztherapie bei Migräne, im onkologischen Bereich und in der Rehabilitation, in der Psychosomatik, bei Asthma, Neurodermitis und RDS. (Unbewusste) Konflikte drücken sich häufig in verschiedenen somatoformen und psychosomatischen Beschwerden aus. In diesem Seminar werden sowohl einzelne direkte („klassische“) Hypnosetechniken (Schmerztechniken) für verschiedene spezielle Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis, Migräne sowie zur Schmerztherapie aufgezeigt, als auch indirekte hypnotherapeutische Vorgehensweisen (Symbolik, Submodalitätenveränderung, Teilearbeit und Metaphern – angewendet z. B. bei psychogen ausgelösten Kopf- oder Magenschmerzen, sowie bei recidivierenden schmerzhaften Beschwerden) erläutert. Für Jugendliche und Kinder (z. B: Enuresis) werden spezielle altersadäquate Interventionen und praktische Beispiele gezeigt. Etliche kreative Techniken in der Erwachsenentherapie (als imaginative Technik in Trance utilisiert) stammen ursprünglich aus der Kindertherapie und überraschen vielleicht in ihrer Leichtigkeit des Ansatzes auf ihrer analogen, – der unbewussten -Ebene.
(Workshopthemen:
o Sprache der Symbolik, Metapher und Imagination
o Arbeit mit Symptompersonifizierung (symbolische Darstellung in der Imagination)
o Einführung von Helferanteilen
o Veränderung der Submodalitäten sowohl im Wachzustand als auch in Trance
o spezifische „Schmerztechniken“
o Beispiele aus der psychotherapeutischen und ärztlichen Praxis
Die von Charlotte Wirl vorgestellten hypnotherapeutischen Interventionen eignen sich durch ihre Flexibilität und Praktikabilität sowohl als Kurzinterventionen als auch integriert in Langzeittherapien.

Wirl Dr. Charlotte Wirl
Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00   Samtag 09:00 – 17:00

 

Mai
11
Sa
2019
„Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie“ mit Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert @ Seeham
Mai 11 ganztägig

Neueren medizinischen Konzeptionen zufolge muss man heute davon ausgehen, dass sämtliche Systeme des Organismus (u.a. Nerven-, Immun-, Hormonsystem) nicht nur untereinander, sondern auch mit der Umwelt vernetzt sind. Der Forschungsbereich Psychoneuroimmunologie (PNI) untersucht diese komplexen Zusammenhänge und gilt als Forschungsbereich, von dem in Zukunft die meisten Innovationen für Theorie und Klinik in der Medizin zu erwarten sind. In diesem Seminar wird ein Einblick in die Zusammenhänge zwischen psychologischen Interventionen und Aktivität des Immunsystems gegeben, wobei besonderer Wert auf den Bereich Hypnose und Selbstregulierug von autonomen Körperfunktionen gelegt werden wird. Dabei werden auch die Grenzen herkömmlicher Forschungszugänge (u.a. Prä-Post-Gruppendesigns) in der PNI deutlich, die – ganz im Sinne des biomedizinischen Reduktionismus – darauf ausgelegt zu sein scheinen, immunologische Wirksamkeit von Psychotherapie zu belegen, nicht jedoch neues Wissen von körperlicher Erkrankung aus dem Verständnis psychosozialen Dysfunktionierens zu generieren. Um in Zukunft körperliche Erkrankung mit psychotherapeutischen Mitteln gezielt heilen zu können, ist ein Paradigmenwechsel in der medizinischen Forschung unumgänglich. Wir gehen davon aus, dass dies mit einer angemessenen methodischen Berücksichtigung individuell bedeutsamer Realität („Bedeutung“) und dynamischer Komplexität („Zeit“) möglich ist. Eigene (integrative Einzelfall)Studien verwenden daher eine Kombination aus qualitativen Methoden und Zeitreihenanalyse um der Komplexität der PNI methodisch besser zu entsprechen. Die mit diesem Vorgehen erzielten Ergebnisse werden ausführlich vorgestellt. – Lit.: Schubert (Hrsg): Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie. 2. Auflage. Schattauer 2015. Schubert & Amberger; Was uns krank macht, was uns heilt – Aufbruch in eine neue Medizin. fischer & gann 2016.

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian Schubert
Arzt, Psychologe, Psychotherapeut. Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Klinik für Medizinischen Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Leiter der Arbeitsgruppe »Psychoneuroimmunologie« des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM). Vorstandsmitglied der Akademie für Integrierte Medizin (AIM). Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung eines integrativen Ansatzes zur Erforschung psychosomatischer Komplexität, kombinierter Einsatz von qualitativen Methoden und Zeitreihenanalyse in der Psychoneuroimmunologie. Medizinphilosophie. Systemtheorie. Psychodynamische Psychotherapie.
Seminarzeit 09:00 – 17:00 8 AE
Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich; 8 DFP Punkte
Prof Christian Schubert

Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert

 

Mai
17
Fr
2019
„Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung: Interventionen aus der Praxis“ mit Dr. rer.nat. Cornelie Schweizer @ Top 5
Mai 17 – Mai 18 ganztägig

In diesem Workshop wird ein an mehreren Studien mit 150 Probanden evaluiertes und erwiesenermaßen erfolgreiches Raucherentwöhnungsprogramm für Gruppen und Einzelpersonen vorgestellt. Die Besonderheit der Vorgehensweise liegt dabei vor allem in der Fokussierung auf die Ressourcen der Klienten, welche es ermöglicht, ohne aversive Suggestionen zu arbeiten. Wichtig ist außerdem die Kombination und explizite Nutzung unterschiedlicher Therapiekonzepte bei gleichzeitiger Berücksichtigung der physiologischen Suchtkomponente. Die Gestaltung des Workshops erfolgt sehr praxisorientiert mit Übungen, Gruppentrancen und Live-Demonstrationen.
Für Kolleginnen und Kollegen, die mit der hypnotherapeutischen Arbeit nach Milton Erickson Erfahrung haben, bietet die Veranstaltung alles nötige Handwerkszeug, um nach der vorgestellten Methode hypnotherapeutische Raucherentwöhnungskurse in der Gruppe oder Einzeltherapien anzubieten. Mit Hypnose weniger erfahrene Teilnehmende können die nicht-hypnotherapeutischen Interventionen für ihre Klienten anwenden, das Seminar als Einführung ins hypnotherapeutische Arbeiten nutzen und außerdem (bei Bedarf) im Verlauf des Seminars selber aufhören, zu rauchen!
Sehr viele der Interventionen eignen sich auch für weitere Suchtbereiche oder andere Themen aus der psychotherapeutischen Praxis. Die Workshopteilnehmenden haben die Möglichkeit, sich für ein Rauchertherapeutennetzwerk anzumelden, über das sie von KlientInnen aus ihrer Region kontaktiert werden können.

Buchempfehlungen (im Seminar erhältlich):
„Vom blauen Dunst zum frischen Wind“, Schweizer 2009, Carl-Auer
Das Buch ist aus der langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit der Referentin und vielen Seminaren zum Thema entstanden und enthält Suggestionen und Arbeitsmaterialien für die Praxis wie Ablaufschemata, Checklisten etc…

„Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung“,
Schweizer 2017, Carl-Auer
Auf vielfachen Wunsch von FachkollegInnen und SeminarteilnehmerInnen ist dieses Buch ganz der praktischen Arbeit mit dem Tübinger Programm gewidmet. Die Interventionen decken vom Beginn bis zum Ende der Behandlung alle Phasen ab und sind nach folgendem Schema aufgebaut: Darstellung der Technik, Angabe von Dauer, Indikation und Kontraindikation, Tranceinduktion im Wortlaut, mögliche Schwierigkeiten, weitere Anwendungsfelder, teilweise Fallbeispiele. Wer sich in Therapien vom Ablauf her an den Ideen des Buchs orientieren möchte, kann die 66 „Spickzettel“-Karten als Stichwortgeber während der Sitzung nutzen. Darüber hinaus können alle 66 Trancen aus dem Buch als Audiodateien zu Lehrzwecken erworben werden.

 

Okt
4
Fr
2019
„Reizdarm und Bauchbezogene Hypnose“ mit Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser @ Seeham
Okt 4 – Okt 5 ganztägig

Funktionelle Magen-Darmbeschwerden wie das Reizdarmsyndrom (RDS) sind häufige Beschwerdebilder, die in den Ordinationen von HausärztInnen und GastroenterologInnen sowie psychotherapeutischen Praxen (bei PatientInnen mit Angststörungen und somatoformen Störungen) behandelt werden. Die Magen-Darmbeschwerden sind mit Medikamenten oder psychotherapeutischen Verfahren oft schlecht beeinflussbar. Mit der von Prof. Peter Whorwell (Manchester, Großbritannien) entwickelten „Bauch bezogenen Hypnose“ (gut directed hypnosis) liegt eine Technik vor, welche auch bei Betroffenen wirksam ist, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen. Die Effektivität dieser Hypnose wurde in mehreren kontrollierten Studien nachgewiesen, zuletzt auch in Form einer Gruppentherapie im AKH Wien. Die Hypnose wird in den Leitlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms von der britischen, der deutschen und der US-Amerikanischen gastroenterologischen Gesellschaft empfohlen und soll auch österreichischen PatientInnen angeboten werden.

Im geplanten Seminar soll Folgendes vermittelt werden:
•               Grundverständnis für funktionelle gastrointestinale Störungen und das RDS       (Übersichtsartikel, Gesprächsführungs-Video, Symptomtagebuch)
•               Überweisung und Motivation zur „auf den Bauch bezogenen Hypnose“
•               Vorbereitung und Technik der „gut directed Hypnose“: Wachsuggestionen. Die
TeilnehmerInnen erhalten die deutschen Übersetzungen der in wissenschaftlichen Studien
verwendeten Hypnoseprotokolle (soweit verfügbar), Gruppensetting und Besonderheiten
•               Indikationen und Durchführung der Kombination mit kognitiv- verhaltenstherapeutischen
und psychodynamischen Techniken

Methoden: Theorie, Handouts, Demonstrationen und Übungen der auf den Bauch bezogenen Hypnose, Video zu RDS Zielgruppe des Seminars: Ärzte/innen (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie), die mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten. Psychologische oder ärztliche PsychotherapeutInnen, die mit PatientInnen mit Angststörungen mit darmbezogenen Symptomen und/oder mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten.

Folgende Vorbildungen sind bei einer Teilnahme erwünscht
Für Ärzte/innen: ÖÄK-Diplom (bzw. in Ausbildung) für Psychosomatische oder Psychotherapeutische Medizin/Psychotherapie (für deutsche ÄrztInnen: psychosomatische Grundversorgung oder Zusatzbezeichnung Psychotherapie) Für PsychologInnen: (in Ausbildung zur) Psychotherapie
Alle sollten mindestens 2 Jahre Berufserfahrung und einen Grundkurs in medizinischer Hypnose aufweisen.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00
Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich; 8 DFP Punkte

Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser

Gabriele Moser

Okt
11
Fr
2019
„Schuld, Scham und schlechtes Gewissen“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Seeham
Okt 11 – Okt 12 ganztägig

Schuld- und Schamgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben.
Schuld- und Schamgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind oder sich nicht zu schämen bräuchten, dass ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.
In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tief greifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen.
Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen, Scham und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Verschiedene Formen der Schuld und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren werden beschrieben.

Inhalte werden u.a. sein.
• Schuld und Attribution
• das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
• Rache und Schuld
• Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
• Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
• Übernommene oder stellvertretene Schuld
• Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene
Koalitionen
• Arbeit mit Personen, die unter einer “Existenziellen Schuld“ leiden
(wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
• Schuld u.Berufswahl /die Motivation helfende Berufe zu ergreifen

• Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
• Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
• schlechtes Gewissen u. Selbstbestrafungstendenzen

• Scham und der Blick durch die Augen der anderen
• Soziale Ängste, Zugehörigkeit und der innere Beobachter
• Verschiedene Schamabwehrstrategien
• Probleme mit Erfolg u. Genuss durch Scham u. Schuldgefühle
• Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe

Seminarleiter: Dipl.-Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson
Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.
Seminarzeiten Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich
Approbation der ÖÄK 16 DFP Punkte

Ortwin Meiss

Dipl.Psych. Ortwin Meiss