Aufbauseminare
Jun
23
Fr
2017
„Hypnosystemische Trauerbegleitung – Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit“ mit Dipl. Psych. Roland Kachler @ Hotel Altwirt
Jun 23 – Jun 24 ganztägig

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch vom psychoanalytischen Verständnis im Sinne eines „Loslassens“ geprägt. Bei schwerer Trauer fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop soll dagegen eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt werden, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauerarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit kleinen Übungen wird das Vorgehen gelernt.

Zur Vorbereitung ist zu empfehlen: Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2014. 3. Aufl.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

 

Personenbeschreibung Roland Kachler

Roland Kachler, Dipl.-Psychologe und PsychologischerDipl. Psych. Roland Kachler Psychotherapeut, Zertifizierte Transaktionsanalytiker CTA (P) (DGTA), Systemischer Paartherapeut, Supervisor, Klinische Hypnose (MEG), Fortbildungen in systemischen Ansätzen und in psychodynamisch-imaginativer Traumatherapie (PITT), Ego-State-Therapie bei W. Hartmann und M. Phillips; Mitarbeit an der Landesstelle für psychologische Beratung in Stuttgart; eigene psychotherapeutische Praxis; Vorträge und Workshops.

Autor von „Meine Trauer wird dich finden“, 2005 (2014: 13. Aufl.); „Damit aus meiner Trauer Liebe wird“, 2007 (4. Aufl.); „Wie ist das mit der …Trauer?“ (Kinderbuch), 2007 (2. Aufl.); „Meine Trauer geht – und du bleibst“, 2009 (4. Aufl.); Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis, 2014 (3. Auf.); Die Liebe feiern – Ein Jubiläumsbuch für Paare, 2011; Gemeinsam trauern – gemeinsam weiter lieben. Das Paarbuch für trauernde Eltern, 2013; In meinen Träumen finde ich dich – Wie Träume in der Trauer helfen, 2014; Die Therapie des Paar-Unbewussten. Ein tiefenpsychologisch-hypno-systemischer Ansatz, 2015.

www.Kachler-Roland.de

Sep
22
Fr
2017
„Durch-Blick entlang der klinischen Hypnose nach M.H.Erickson“ mit Dr. Peter Keil & Michael Nigitz-Arch @ Haus Barbara Seeham
Sep 22 – Sep 23 ganztägig

Ein Playshop!

Wenn es darum geht, mal in die Arbeit mit Hypnose hinein zu schnuppern, um sie vielleicht in die eigene therapeutische Tätigkeit zu integrieren, dann könnte dieser Playshop genau das richtige für Sie sein!
Ob Arzt oder Psychotherapeut, Physiotherapeut oder Berater in psychosozialen Einrichtungen, jeder der seinen Kommunikationsstil verbessern möchte, in Hinblick von Compliance und Wirk-samkeit, ist hier willkommen.
Hoch effiziente Methoden aus der Praxis bilden das Fundament von Übungen, um einen Ein- und/oder Durchblick in die Welt der klinischen Hypnose zu bekommen.
Geringe Plätze, da eine kleine Gruppe erwünscht ist!

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Dr. Peter Keil   &    Michael Nigitz-Arch

peter-keil-rundmichael-rund

 

 

 

Okt
20
Fr
2017
„Lebensintensität: Hypnosystemische Methoden bei Erschöpfung, Suchtdynamiken, psychischen Eskalationen und Selbstverletzung“ mit Dr. Reinhold Bartl @ Haus Barbara Seeham
Okt 20 – Okt 21 ganztägig

Ängste, Zwänge und auch Suchtphänomene werden in traditionellen Konzepten der Psychotherapie häufig unter dem Aspekt von Defiziten und Störungen beschrieben. Diese unwillkürlich entstehenden und zumeist sehr leidvoll erlebten Symptome mindern die Lebensqualität der Betroffenen und schränken diese in ihrem psychischen und körperlichen Wohlbefinden ein. Sie erzeugen bei den Betroffenen und deren Angehörigen Gefühle von Inkompetenz, Überforderung und Hilfslosigkeit.   Zugänge aus dem hypnosystemischen Ansatz öffnen ein Verständnis von leidvollem Erleben, das körperliche und psychische Symptome als Träger von unberücksichtigten Bedürfnissen verstehen lässt. Erlittenes Leid wird damit zu einem kompetenten Wissen über ersehnte, aber verdeckte Anliegen.

In dem Seminar werden hypnosystemische Konzepte, Haltungen und Methoden vorgestellt, gezeigt und erprobt, die sich symptomspezifisch als besonders hilfreich für den Aufbau von Kompetenzerleben und der Entwicklung lösungsförderlichen Verhaltens erweisen.

Insbesondere wird dabei dargestellt, wie einzelne Therapieschritte in Abhängigkeit vom erlebtem Leid (Stichwort: Störungsspezifisches Wissen) sinnvoll aufeinander aufgebaut und in stimmige Entwicklungsschritte gebracht werden können.

Einige Seminarinhalte werden sein: • -Prämissen und Grundannahmen des hypnosystemischen Ansatzes zum Verständnis von Symptomen  • -Hypnotherapeutische Zugänge zur stimmigen Übersetzung von Symptomatiken in Sinn und    gestaltbares Erleben • -Die Nutzung körperlichen Stresserlebens als Träger dissoziierter Lebensbedürfnisse • -Lösungsförderlicher Umgang mit traumatischen Hintergründen von Störungen • -Darstellung der grundlegenden (unterschiedlichen) Symptom-Dynamiken und des sinnvollen „Timings“   von Therapieschritten • -Symptome als „Body-Guards“ von Anliegen und der therapeutisch sinnvolle Umgang damit • -Konstruktive Einbeziehung des beziehungsrelevanten Umfelds von Menschen in Leid (Angehörige,     Peer-Groups……)

Didaktik:  Die Seminarinhalte werden in kurzen Theorieeinheiten, Demonstrationen und Übungseinheiten der TeilnehmerInnen  vermittelt. Das Seminar ist so gestaltet, dass auch KollegInnen ohne explizite hypnotherapeutische Weiterbildung von dem Seminar profitieren können.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Dr. Reinhold Bartl
Reinhold Bartl 

Okt
27
Fr
2017
„Psychosomatik und Schmerz“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Biohotel Schießentobel Seeham
Okt 27 – Okt 28 ganztägig

In diesem Workshop werden Methoden und Strategien vermittelt, die speziell in der Arbeit mit psychosomatischen Patienten und Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen wirksam sind. Neben klassischen Erickson’schen Ansätzen werden auch weiterentwickelte hypnotherapeutische Techniken gelehrt, die die Arbeit mit psychosomatischen Störungen und Schmerzen effektiv und wirkungsvoll machen.

Inhalte des Seminars werden unter anderem sein:

  • Behandlung akuter und chronischer Schmerzen
  • Therapie akuter und chronischer psychosomatischer Störungen
  • Darstellung und Demonstration verschiedener schmerztherapeutischer Verfahren
  • Veränderung von körperlichen Prozessen und Zuständen mit Hilfe von Hypnose
  • Aktivierung des in psychosomatischen Symptomen enthaltenen Wissens über die Probleme des Patienten
  • Arbeit mit dem „inneren Heiler“
  • Aktivierung von Placeboeffekten

 

Das Seminar gibt Antworten auf die Fragen: Was kann man tun, wenn der Patient keine Beziehung zwischen seinen Symptomen und bestimmten Lebensereignissen herstellen kann? Bei welchem psychosomatischen Patienten oder Schmerzpatienten sind welche Interventionen, Behandlungsstrategien und Techniken indiziert?

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Ortwin Meiss

Nov
10
Fr
2017
„Die Arbeit mit dem Kind im Kreise seiner Familie“ mit Prof. Dr. Dr. Siegfried Mrochen @ Haus Barbara Seeham
Nov 10 – Nov 11 ganztägig

Die meisten Praktiker und Forscher in der KJP sind sich darüber im Klaren, dass ein relevantes Meta-Ziel darin besteht, den Eltern eine veränderte Perspektive auf ihr Kind zu verschaffen…

Die Arbeit mit dem Kind im Kreise seiner Familie ist ein komplexes Modul dieses Ziel anzugehen und stellt darüber hinaus

– den methodischen Versuch dar, die Position des Kindes /Jugendlichen (IP) in seiner Familie mit Hilfe spiel- und  gesprächstherapeutischer, hypnosystemischer und familientherapeutischer Elemente zu verbessern

– will z.B. den Vater, der aus „narzistischer Kränkung“ von seinem Kind abrückt, emotional wieder einbinden

– möchte die Einstellungen in der Familie verändern in Richtung mehr Hoffnung und mehr Energie

– ist eine „Werbeveranstaltung“ für das Kind, das behandelt wird und arbeitet die Ressourcen des Klienten und seiner Familie heraus

– ist schwieriges, aber auch spielerisches Setting, das gute Beobachtung, Rapportstrategien und Flexibilität erfordert

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Prof. Dr. Dr. Siegfried Mrochen

Siegfried Mrochen

Nov
17
Fr
2017
„Reizdarm und Bauchbezogene Hypnose“ mit Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser @ Haus Barbara Seeham
Nov 17 – Nov 18 ganztägig

Funktionelle Magen-Darmbeschwerden wie das Reizdarmsyndrom (RDS) sind häufige Beschwerdebilder, die in den Ordinationen von HausärztInnen und GastroenterologInnen sowie psychotherapeutischen Praxen (bei PatientInnen mit Angststörungen und somatoformen Störungen) behandelt werden. Die Magen-Darmbeschwerden sind mit Medikamenten oder psychotherapeutischen Verfahren oft schlecht beeinflussbar. Mit der von Prof. Peter Whorwell (Manchester, Großbritannien) entwickelten „Bauch bezogenen Hypnose“ (gut directed hypnosis) liegt eine Technik vor, welche auch bei Betroffenen wirksam ist, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen. Die Effektivität dieser Hypnose wurde in mehreren kontrollierten Studien nachgewiesen, zuletzt auch in Form einer Gruppentherapie im AKH Wien. Die Hypnose wird in den Leitlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms von der britischen, der deutschen und der US-Amerikanischen gastroenterologischen Gesellschaft empfohlen und soll auch österreichischen PatientInnen angeboten werden.

Im geplanten Seminar soll Folgendes vermittelt werden:
•               Grundverständnis für funktionelle gastrointestinale Störungen und das RDS       (Übersichtsartikel, Gesprächsführungs-Video, Symptomtagebuch)
•               Überweisung und Motivation zur „auf den Bauch bezogenen Hypnose“
•               Vorbereitung und Technik der „gut directed Hypnose“: Wachsuggestionen. Die
TeilnehmerInnen erhalten die deutschen Übersetzungen der in wissenschaftlichen Studien
verwendeten Hypnoseprotokolle (soweit verfügbar), Gruppensetting und Besonderheiten
•               Indikationen und Durchführung der Kombination mit kognitiv- verhaltenstherapeutischen
und psychodynamischen Techniken

Methoden: Theorie, Handouts, Demonstrationen und Übungen der auf den Bauch bezogenen Hypnose, Video zu RDS Zielgruppe des Seminars: Ärzte/innen (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie), die mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten. Psychologische oder ärztliche PsychotherapeutInnen, die mit PatientInnen mit Angststörungen mit darmbezogenen Symptomen und/oder mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten.

Folgende Vorbildungen sind bei einer Teilnahme erwünscht
Für Ärzte/innen: ÖÄK-Diplom (bzw. in Ausbildung) für Psychosomatische oder Psychotherapeutische Medizin/Psychotherapie (für deutsche ÄrztInnen: psychosomatische Grundversorgung oder Zusatzbezeichnung Psychotherapie) Für PsychologInnen: (in Ausbildung zur) Psychotherapie
Alle sollten mindestens 2 Jahre Berufserfahrung und einen Grundkurs in medizinischer Hypnose aufweisen.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser

Gabriele Moser

Apr
29
So
2018
„Scham und Peinlichkeit“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Seeham
Apr 29 – Apr 30 ganztägig

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuellen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern nur wenige konkrete Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle. In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

Inhalten werden unter anderem sein:

  • Biologische Grundlagen des Schamgefühls
  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste; Präsentations- und Leistungsprobleme
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs
  • Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen
  • Verteidigung der Intimgrenzen / Wechsel in den Angriffsmodus
  • Die Arbeit mit inneren Mentoren und die Veränderung innerer Dementoren
  • Umdeutungen und Nutzung veränderter Perspektiven über die Bildung neuer Zugehörigkeiten
  • Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Ortwin Meiss