Mrz
2
Fr
2018
„Alle wollen nur mein Bestes, aber ich geb´s nicht her!“ (Verweigerung als Ressource in der Arbeit mit Jugendlichen) @ Top 5
Mrz 2 – Mrz 3 ganztägig

In dem Workshop geht es um im Wesentlichen um Rapportaufbau und psychotherapeutische Veränderungsarbeit unter besonderen Bedingungen. Diese besondere Bedingung ist der Kontext von Unfreiwilligkeit bzw.  die Arbeitsprämisse von hohem Misstrauen der KlientInnen bezüglich der nahen Begegnung und Interaktion mit erwachsenen Personen, wie auch die therapeutische Begegnung eine ist. Konflikthafte Konfrontationen, aber auch Aspekte der Verweigerung bei jugendlichen KlientInnen werden anhand von Beispielen aus dem Blickwinkel der Gegensatzpaare Verweigerung und Kooperation, von Macht und Bedeutsamkeit, von Bedürfnis und Erwartung betrachtet. Dritte Wege

Die Strategie der Verweigerung, des scheinbaren Nicht-Tuns, Nicht-Zeigens, Nicht-Gebens erzielt im System Wirkung, Mächtigkeit. Diese Macht beinhaltet auch den lebensnotwendigen Aspekt der Bedeutsamkeit. Erfahren von Bedeutsamkeit als soziales Grundbedürfnis des Menschen ist das Stichwort, welches in die Konzeption von Kooperationsmodellen mit dem Jugendlichen führen kann.

Durch Verweigerung zeigen Menschen Grenzen auf und fordern ihr Gegenüber – so auch uns PsychotherapeutInnen – als Person heraus. So auch in triangulären therapeutischen Kontexten von Fremdzuweisung oder der so verstandenen Botschaft des „Du sollst dich ändern!“, welche schließlich als double-bind-Kontext Veränderung häufig behindert. Diese Heraus-Forderung im positiven Sinn als Herausforderung zu nutzen ist Ziel und Inhalt unseres Workshops.

Workshopmethoden:

  • kurze Impulsreferate über entwicklungspsychologische, kulturpsychologische und therapeutisch-didaktische Aspekte
  • Life-Demo bzw. Rollenspielprofessionelle polylogische Reflexion mit der TeilnehmerInnengruppe
  • Übungen mit Selbsterfahrungscharakter zur Verdeutlichung der Seminarinhalte und Erweiterung der tool-bar der TeilnehmerInnen
  • Methoden aus der hypnotherapeutischen Schatzkiste
  • exemplarische Falldarstellungen

Seminarzeiten:  Freitag 14:00 – 21:00    und     Samstag 09:00 – 17:00

Dipl. Päd. Barbara Nigitz-Arch

U

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

 

Apr
29
So
2018
„Scham und Peinlichkeit“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Biohotel Schießentobel Seeham
Apr 29 – Apr 30 ganztägig

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuellen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern nur wenige konkrete Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle. In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

Inhalten werden unter anderem sein:

  • Biologische Grundlagen des Schamgefühls
  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste; Präsentations- und Leistungsprobleme
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs
  • Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen
  • Verteidigung der Intimgrenzen / Wechsel in den Angriffsmodus
  • Die Arbeit mit inneren Mentoren und die Veränderung innerer Dementoren
  • Umdeutungen und Nutzung veränderter Perspektiven über die Bildung neuer Zugehörigkeiten
  • Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema

Seminarzeiten: Sonntag 14:00 – 21:00 und Montag 09:00 – 17:00

Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Ortwin Meiss

Jun
22
Fr
2018
„Hypnosystemische Schatzkiste für Kinder und Jugendliche“ mit Dipl. Päd. Barbara und Michael Nigitz-Arch @ Top 5
Jun 22 – Jun 23 ganztägig

Wir öffnen unsere Schatzkiste aus über 50jähriger gemeinsamer Erfahrung als Therapeutin und Therapeut, als Trainerin und Trainer, als Supervisorin und Supervisor, in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen. Im Rahmen eines „Playshops“ erwerben Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Sammlung kreativer Methoden und Konzepte für die Kinder- und Jugendtherapie.  Bewährte Techniken und so manch Merk-Würdiges werden zum eigenen Erleben gebracht.  Oft sind es einfache, klare Herangehensweisen, die zu überraschenden Ergebnissen führen: „It´s easy, but not simple!“ Dieses Seminar richtet sich vor allem an Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, die ihr kreatives Potential erweitern wollen. Viele Methoden, die speziell für die Kinder- und Jugendtherapie entwickelt wurden, lassen sich wirkungsvoll für die Psychotherapie mit Erwachsenen adaptieren.  Vorerfahrungen in der Arbeit mit imaginativen Verfahren und Trance-Nutzung sind erwünscht.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Dipl.Päd. Barbara Nigitz-Arch

U

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Jul
13
Fr
2018
„Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten II“ mit Pract.Med. Christian Schwegler @ Hotel Altwirt
Jul 13 – Jul 14 ganztägig

Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 ist ein in sich abgeschlossener Kurs. Er baut NICHT auf dem Hypnotherapeutischen Werkzeugkasten 1 auf, so dass die Werkzeugkasten-Seminare in beliebiger Reihenfolge und unabhängig voneinander gebucht werden können.“

Vorstellung verschiedener hypnotherapeutischer Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen.

Theoretischer Hintergrund: „Nach Abschluss der hypnotherapeutischen Grundausbildung gibt es ein großes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen Krankheiten, in denen hypnotherapeutische Interventionen im direkten Bezug auf eine bestimmte Störung gelehrt werden. In diesem Workshop hat der Autor das Pferd einmal von der anderen Seite aufgezäumt und Techniken verschiedener Therapeuten zu einem Workshop zusammengefasst, um die Möglichkeiten die sich aus diesen verschiedenen Ansätzen ergeben aufzuzeigen und gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, mit dem er einen guten Einstieg in die Praxis bekommt.

Lernziele:  Erlernen verschiedener hypnotherapeutischer Induktionen und Interventionen.

Inhaltlicher Ablauf:  Der Workshop stellt ein Dutzend verschiedene hypnotherapeutische Techniken vor. Diese werden seitens des theoretischen Hintergrundes, der Zielsetzung und der Durchführung besprochen und jeweils anhand von Fallbeispielen vertieft. Zusätzlich werden einige Induktionsverfahren auch praktisch mit den Teilnehmern durchgeführt.

Autor: Christian Schwegler Schweizer Institut für Medizinische Hypnose (SIMH) Batteriestrasse 27  PWS A-401 CH 4101 Bruderholz Schweiz christian@praxisschwegler.ch

 

Seminarzeiten:  Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Pract.Med. Christian Schwegler

Christian Schwegler

Sep
14
Fr
2018
„Merlin meets Erickson“ Magic Moments mit Dr. Peter Keil und Michael Nigitz-Arch @ Haus Barbara Seeham
Sep 14 – Sep 15 ganztägig

Herbeiführen von kreativen Wendungen im Beratungsalltag (in der Psychotherapie, in der psychosozialen und medizinischen Gesprächsführung)

Die Neurowissenschaft zeigt uns eindrücklich die Wirkung von Überraschungsmomenten!   So verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „Magic Moments“

H. Erickson zeigte auf sehr kunstvolle Weise, wie mit Hilfe entsprechend angepasster Geschichten und/oder Ordeals (kreativen Verschreibungen) Lösungen möglich wurden.

 

Inhalt:

Wir möchten die Teilnehmer auf eine magische Wand-erung einladen. So hat der Wortstamm: „wand-“ die Bedeutung von „Veränderung“- wie in: „Wand-lung“ oder im englischen: The wand, der Zauberstab. Wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „Magic Moment“, als Geburtshelfer für Lösungen dienen.

So ein „heiteres“ Tun fördert die eigene Kreativität, welche wiederum der KlientIn zu Gute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Witze, Sprüche, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten!

Weiters werden Techniken vorgestellt, um auch als BeraterIn seine Wahrnehmung zu öffnen, um naheliegende Lösungen gemeinsam mit KlientInnen zu entdecken:

Was fehlt in der Gleichung: 10 11 = 10:50, ein mathematisches Zeichen? Nein! Zahlen programmieren uns auf Mathematik, dabei geht es hier um Zeit. Wer somit anders denkt, entdeckt, dass das Wort „vor“ fehlt.

Dieses „um die Ecke denken“ soll vermittelt werden. So erlernen Sie ganz Einfaches, aber nicht Banales aus unserem psychotherapeutischen und medizinischen Beratungsfundus, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen und sie so kreativ in die eigene therapeutische/beratende Arbeit einzuweben.

Erfahrung in der Arbeit mit Trancezuständen ist wünschenswert.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00,  Samstag 09:00 – 17:00

Dr. Peter Keil                 Michael Nigitz-Arch

Dr. Peter Keilmichael-rund

Okt
5
Fr
2018
„Hypnotherapie bei Depression und Burn-Out“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Biohotel Schießentobel Seeham
Okt 5 – Okt 6 ganztägig

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Ortwin Meiss