Sep
14
Fr
2018
„Alle wollen nur mein Bestes, aber ich geb´s nicht her!“ (Verweigerung als Ressource in der Arbeit mit Jugendlichen) Barbara & Michael Nigitz-Arch @ Top 5
Sep 14 – Sep 15 ganztägig

In dem Workshop geht es um im Wesentlichen um Rapportaufbau und psychotherapeutische Veränderungsarbeit unter besonderen Bedingungen. Diese besondere Bedingung ist der Kontext von Unfreiwilligkeit bzw.  die Arbeitsprämisse von hohem Misstrauen der KlientInnen bezüglich der nahen Begegnung und Interaktion mit erwachsenen Personen, wie auch die therapeutische Begegnung eine ist. Konflikthafte Konfrontationen, aber auch Aspekte der Verweigerung bei jugendlichen KlientInnen werden anhand von Beispielen aus dem Blickwinkel der Gegensatzpaare Verweigerung und Kooperation, von Macht und Bedeutsamkeit, von Bedürfnis und Erwartung betrachtet. Dritte Wege

Die Strategie der Verweigerung, des scheinbaren Nicht-Tuns, Nicht-Zeigens, Nicht-Gebens erzielt im System Wirkung, Mächtigkeit. Diese Macht beinhaltet auch den lebensnotwendigen Aspekt der Bedeutsamkeit. Erfahren von Bedeutsamkeit als soziales Grundbedürfnis des Menschen ist das Stichwort, welches in die Konzeption von Kooperationsmodellen mit dem Jugendlichen führen kann.

Durch Verweigerung zeigen Menschen Grenzen auf und fordern ihr Gegenüber – so auch uns PsychotherapeutInnen – als Person heraus. So auch in triangulären therapeutischen Kontexten von Fremdzuweisung oder der so verstandenen Botschaft des „Du sollst dich ändern!“, welche schließlich als double-bind-Kontext Veränderung häufig behindert. Diese Heraus-Forderung im positiven Sinn als Herausforderung zu nutzen ist Ziel und Inhalt unseres Workshops.

Workshopmethoden:

  • kurze Impulsreferate über entwicklungspsychologische, kulturpsychologische und therapeutisch-didaktische Aspekte
  • Life-Demo bzw. Rollenspielprofessionelle polylogische Reflexion mit der TeilnehmerInnengruppe
  • Übungen mit Selbsterfahrungscharakter zur Verdeutlichung der Seminarinhalte und Erweiterung der tool-bar der TeilnehmerInnen
  • Methoden aus der hypnotherapeutischen Schatzkiste
  • exemplarische Falldarstellungen

Seminarzeiten:  Freitag 14:00 – 21:00    und     Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Dipl. Päd. Barbara Nigitz-Arch

U

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

 

Sep
21
Fr
2018
„Merlin meets Erickson“ Magic Moments mit Dr. Peter Keil und Michael Nigitz-Arch @ Haus Barbara Seeham
Sep 21 – Sep 22 ganztägig

Herbeiführen von kreativen Wendungen im Beratungsalltag (in der Psychotherapie, in der psychosozialen und medizinischen Gesprächsführung)

Die Neurowissenschaft zeigt uns eindrücklich die Wirkung von Überraschungsmomenten!   So verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „Magic Moments“

H. Erickson zeigte auf sehr kunstvolle Weise, wie mit Hilfe entsprechend angepasster Geschichten und/oder Ordeals (kreativen Verschreibungen) Lösungen möglich wurden.

 

Inhalt:

Wir möchten die Teilnehmer auf eine magische Wand-erung einladen. So hat der Wortstamm: „wand-“ die Bedeutung von „Veränderung“- wie in: „Wand-lung“ oder im englischen: The wand, der Zauberstab. Wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „Magic Moment“, als Geburtshelfer für Lösungen dienen.

So ein „heiteres“ Tun fördert die eigene Kreativität, welche wiederum der KlientIn zu Gute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Witze, Sprüche, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten!

Weiters werden Techniken vorgestellt, um auch als BeraterIn seine Wahrnehmung zu öffnen, um naheliegende Lösungen gemeinsam mit KlientInnen zu entdecken:

Was fehlt in der Gleichung: 10 11 = 10:50, ein mathematisches Zeichen? Nein! Zahlen programmieren uns auf Mathematik, dabei geht es hier um Zeit. Wer somit anders denkt, entdeckt, dass das Wort „vor“ fehlt.

Dieses „um die Ecke denken“ soll vermittelt werden. So erlernen Sie ganz Einfaches, aber nicht Banales aus unserem psychotherapeutischen und medizinischen Beratungsfundus, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen und sie so kreativ in die eigene therapeutische/beratende Arbeit einzuweben.

Erfahrung in der Arbeit mit Trancezuständen ist wünschenswert.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00,  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Dr. Peter Keil                 Michael Nigitz-Arch

Dr. Peter Keilmichael-rund

Sep
28
Fr
2018
Supervisionsgruppe 28.09.2018 17:00 @ Top 5
Sep 28 um 5:00 pm – 9:00 pm
Supervisionsgruppe  28.09.2018 17:00 @ Top 5 | Salzburg | Salzburg | Österreich

Offene Supervisionsgruppe.  5 AE 17:00 – 21:00

Okt
5
Fr
2018
„Hypnotherapie bei Depression und Burn-Out“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ MEI Innsbruck
Okt 5 – Okt 6 ganztägig

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die einen Burn-out erleben. Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genützt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen Reaktiven Depressionen sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nichts an Ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt Ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burn-out und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: “don´t work harder than the client”, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Über den Seminarleiter:

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Behandlung von traumatisierten Patienten und Patienten mit chronischen Schmerzen

 

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

 

Dipl. Psych. Ortwin Meiss

Ortwin Meiss

Mrz
1
Fr
2019
„Trauer und Verlust“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss
Mrz 1 – Mrz 2 ganztägig

Menschen, die unter Verlustereignissen wie dem Tod eines Elternteils, eines Kindes oder eines nahen Verwandten leiden oder den Verlust von körperlicher Unversehrtheit oder wichtigen Lebensinhalten beklagen, brauchen eine besondere therapeutische Hilfe.

In diesem Seminar werden praktische therapeutische Strategien für die Begleitung und Bewältigung von Trauer- und Verlustereignissen vermittelt. Darüber hinaus werden hilfreiche Ansätze zur Begleitung Sterbender dargestellt. Themen des Seminars werden sein:

• Missglückte und gelungene Verarbeitung von Verlusten und spezifische Probleme dabei
• Sich nicht trennen wollen
• Nicht verzeihen wollen
• Auf Wiedergutmachung bestehen
• (Therapeutische) Begleitung von Trauerprozessen
• Zeitliche und inhaltliche Prozesse in Trauerphasen
• Therapeutische Arbeit mit Trauerritualen
• Veränderung der inneren Repräsentation von Verstorbenen
• Nutzung der verstorbenen Person als inneren Ratgeber und Ressource
• Tod, Abschiednehmen und Sterbebegleitung
• Arbeit mit Geschichten und Metaphern

Die therapeutischen Strategien und Methoden werden demonstriert und geübt.
Videomaterial zum Thema ist vorhanden. Für die konkrete therapeutische Anwendung gibt es Arbeitsmaterial und ein Manual von hilfreichen Metaphern und Geschichten zum Thema.

Seminarzeiten Freitag 14:00 – 21:00 Samstag 09:00 – 17:00
Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich
16 DPF Punkte

Ortwin Meiss
Dipl.Psych. Ortwin Meiss

 

Apr
12
Fr
2019
Die Kunst der Familienaufstellung- seriös und fundiert – Andreas Steiner @ Seeham
Apr 12 – Apr 13 ganztägig

Familienaufstellungen gehören zu den intensivsten und effektivsten Therapiemethoden der Gegenwart. Selbst schwere, hartnäckige Störungen können mit der Methode schnell und nachhaltig geheilt werden. Entsprechend groß ist aber auch die Gefahr des Missbrauchs, der Schädigung der Patienten, und des Abdriftens in unwissenschaftliche und spekulative Niederungen.
Mit zunehmender Popularität verkam diese Therapiemethode zu einem ideologisch-esoterischen Ritual, das mit Psychotherapie nicht mehr viel zu tun hatte, und das zu Recht umstritten ist.
In diesem Workshop wird daher die Original-Methode, die die meisten Therapeuten gar nicht kennen, sowie deren konsequente Weiterentwicklung ausführlich vorgestellt. Die Methode basiert auf der Arbeit von so bedeutenden Pionieren der Psychotherapie wie Virginia Satir, Salvador Minuchin, Ivan Borszomenyi-Nagy und Eric Berne, nicht zuletzt auf der ressourcenorientierten Hypnotherapie Milton H. Ericksons und der Strategischen Therapie von Jay Haley.
Die hier vorgestellte Methode des Familienstellens entstand in den 1970er- bis frühen 1990er- Jahren. Das „klassische Familienstellen“ folgte bereits damals allen Grundregeln seriösen, wissenschaftlichen Arbeitens, und zeichnete sich neben der immensen Effektivität durch Wärme, Respekt, Transparenz, Kreativität und Diskretion aus.
In diesem Workshop wird der originale Therapieansatz vorgestellt und demonstriert , von der Theorie zur Praxis, von der sorgfältigen Vorbereitung bis zur Durchführung der Aufstellungen.

Andreas Steiner ist Schriftsteller, bildender Künstler, Musiker, Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Transaktionsanalyse und systemische Therapie. Basierend auf 25 Jahren intensivster Tätigkeit als niedergelassener Therapeut in eigener Praxis und als Lehrtherapeut hat er einen eigenständigen, unmittelbar nachvollziehbaren Ansatz entwickelt, der an dem Milton Erickson-Institut in Köln seinen Anfang nahm. Im Herbst 2018 erscheint sein Buch: „Die Kunst der Familienaufstellung“ bei Kohlhammer.

 

Andreas Steiner

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Apr
26
Fr
2019
„Wenn die Seele durch den Körper spricht“ mit Dr. Charlotte Wirl @ Top 5
Apr 26 – Apr 27 ganztägig

Hypnose & Hypnotherapie in der Psychosomatik und in der Schmerztherapie
unter besonderer Berücksichtigung der klinischen Hypnose mit Kindern und jugendlichen PatientInnen

Hypnose und Hypnotherapie erlangen in der Psychosomatik und in der Schmerztherapie (somatisch als auch psychisch bedingt) gute Evaluierungswerte. Hypnotherapeutische Techniken werden eingesetzt im somatoformen Bereich bei Beschwerden von Magen- bis Kopfschmerzen, als Schmerztherapie bei Migräne, im onkologischen Bereich und in der Rehabilitation, in der Psychosomatik, bei Asthma, Neurodermitis und RDS. (Unbewusste) Konflikte drücken sich häufig in verschiedenen somatoformen und psychosomatischen Beschwerden aus. In diesem Seminar werden sowohl einzelne direkte („klassische“) Hypnosetechniken (Schmerztechniken) für verschiedene spezielle Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis, Migräne sowie zur Schmerztherapie aufgezeigt, als auch indirekte hypnotherapeutische Vorgehensweisen (Symbolik, Submodalitätenveränderung, Teilearbeit und Metaphern – angewendet z. B. bei psychogen ausgelösten Kopf- oder Magenschmerzen, sowie bei recidivierenden schmerzhaften Beschwerden) erläutert. Für Jugendliche und Kinder (z. B: Enuresis) werden spezielle altersadäquate Interventionen und praktische Beispiele gezeigt. Etliche kreative Techniken in der Erwachsenentherapie (als imaginative Technik in Trance utilisiert) stammen ursprünglich aus der Kindertherapie und überraschen vielleicht in ihrer Leichtigkeit des Ansatzes auf ihrer analogen, – der unbewussten -Ebene.
(Workshopthemen:
o Sprache der Symbolik, Metapher und Imagination
o Arbeit mit Symptompersonifizierung (symbolische Darstellung in der Imagination)
o Einführung von Helferanteilen
o Veränderung der Submodalitäten sowohl im Wachzustand als auch in Trance
o spezifische „Schmerztechniken“
o Beispiele aus der psychotherapeutischen und ärztlichen Praxis
Die von Charlotte Wirl vorgestellten hypnotherapeutischen Interventionen eignen sich durch ihre Flexibilität und Praktikabilität sowohl als Kurzinterventionen als auch integriert in Langzeittherapien.

Wirl Dr. Charlotte Wirl
Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00   Samtag 09:00 – 17:00

 

Mai
11
Sa
2019
„Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie“ mit Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert @ Seeham
Mai 11 ganztägig

Neueren medizinischen Konzeptionen zufolge muss man heute davon ausgehen, dass sämtliche Systeme des Organismus (u.a. Nerven-, Immun-, Hormonsystem) nicht nur untereinander, sondern auch mit der Umwelt vernetzt sind. Der Forschungsbereich Psychoneuroimmunologie (PNI) untersucht diese komplexen Zusammenhänge und gilt als Forschungsbereich, von dem in Zukunft die meisten Innovationen für Theorie und Klinik in der Medizin zu erwarten sind. In diesem Seminar wird ein Einblick in die Zusammenhänge zwischen psychologischen Interventionen und Aktivität des Immunsystems gegeben, wobei besonderer Wert auf den Bereich Hypnose und Selbstregulierug von autonomen Körperfunktionen gelegt werden wird. Dabei werden auch die Grenzen herkömmlicher Forschungszugänge (u.a. Prä-Post-Gruppendesigns) in der PNI deutlich, die – ganz im Sinne des biomedizinischen Reduktionismus – darauf ausgelegt zu sein scheinen, immunologische Wirksamkeit von Psychotherapie zu belegen, nicht jedoch neues Wissen von körperlicher Erkrankung aus dem Verständnis psychosozialen Dysfunktionierens zu generieren. Um in Zukunft körperliche Erkrankung mit psychotherapeutischen Mitteln gezielt heilen zu können, ist ein Paradigmenwechsel in der medizinischen Forschung unumgänglich. Wir gehen davon aus, dass dies mit einer angemessenen methodischen Berücksichtigung individuell bedeutsamer Realität („Bedeutung“) und dynamischer Komplexität („Zeit“) möglich ist. Eigene (integrative Einzelfall)Studien verwenden daher eine Kombination aus qualitativen Methoden und Zeitreihenanalyse um der Komplexität der PNI methodisch besser zu entsprechen. Die mit diesem Vorgehen erzielten Ergebnisse werden ausführlich vorgestellt. – Lit.: Schubert (Hrsg): Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie. 2. Auflage. Schattauer 2015. Schubert & Amberger; Was uns krank macht, was uns heilt – Aufbruch in eine neue Medizin. fischer & gann 2016.

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian Schubert
Arzt, Psychologe, Psychotherapeut. Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Klinik für Medizinischen Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Leiter der Arbeitsgruppe »Psychoneuroimmunologie« des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM). Vorstandsmitglied der Akademie für Integrierte Medizin (AIM). Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung eines integrativen Ansatzes zur Erforschung psychosomatischer Komplexität, kombinierter Einsatz von qualitativen Methoden und Zeitreihenanalyse in der Psychoneuroimmunologie. Medizinphilosophie. Systemtheorie. Psychodynamische Psychotherapie.
Seminarzeit 09:00 – 17:00 8 AE
Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich; 8 DFP Punkte
Prof Christian Schubert

Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert

 

Mai
17
Fr
2019
„Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung: Interventionen aus der Praxis“ mit Dr. rer.nat. Cornelie Schweizer @ Top 5
Mai 17 – Mai 18 ganztägig

In diesem Workshop wird ein an mehreren Studien mit 150 Probanden evaluiertes und erwiesenermaßen erfolgreiches Raucherentwöhnungsprogramm für Gruppen und Einzelpersonen vorgestellt. Die Besonderheit der Vorgehensweise liegt dabei vor allem in der Fokussierung auf die Ressourcen der Klienten, welche es ermöglicht, ohne aversive Suggestionen zu arbeiten. Wichtig ist außerdem die Kombination und explizite Nutzung unterschiedlicher Therapiekonzepte bei gleichzeitiger Berücksichtigung der physiologischen Suchtkomponente. Die Gestaltung des Workshops erfolgt sehr praxisorientiert mit Übungen, Gruppentrancen und Live-Demonstrationen.
Für Kolleginnen und Kollegen, die mit der hypnotherapeutischen Arbeit nach Milton Erickson Erfahrung haben, bietet die Veranstaltung alles nötige Handwerkszeug, um nach der vorgestellten Methode hypnotherapeutische Raucherentwöhnungskurse in der Gruppe oder Einzeltherapien anzubieten. Mit Hypnose weniger erfahrene Teilnehmende können die nicht-hypnotherapeutischen Interventionen für ihre Klienten anwenden, das Seminar als Einführung ins hypnotherapeutische Arbeiten nutzen und außerdem (bei Bedarf) im Verlauf des Seminars selber aufhören, zu rauchen!
Sehr viele der Interventionen eignen sich auch für weitere Suchtbereiche oder andere Themen aus der psychotherapeutischen Praxis. Die Workshopteilnehmenden haben die Möglichkeit, sich für ein Rauchertherapeutennetzwerk anzumelden, über das sie von KlientInnen aus ihrer Region kontaktiert werden können.

Buchempfehlungen (im Seminar erhältlich):
„Vom blauen Dunst zum frischen Wind“, Schweizer 2009, Carl-Auer
Das Buch ist aus der langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit der Referentin und vielen Seminaren zum Thema entstanden und enthält Suggestionen und Arbeitsmaterialien für die Praxis wie Ablaufschemata, Checklisten etc…

„Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung“,
Schweizer 2017, Carl-Auer
Auf vielfachen Wunsch von FachkollegInnen und SeminarteilnehmerInnen ist dieses Buch ganz der praktischen Arbeit mit dem Tübinger Programm gewidmet. Die Interventionen decken vom Beginn bis zum Ende der Behandlung alle Phasen ab und sind nach folgendem Schema aufgebaut: Darstellung der Technik, Angabe von Dauer, Indikation und Kontraindikation, Tranceinduktion im Wortlaut, mögliche Schwierigkeiten, weitere Anwendungsfelder, teilweise Fallbeispiele. Wer sich in Therapien vom Ablauf her an den Ideen des Buchs orientieren möchte, kann die 66 „Spickzettel“-Karten als Stichwortgeber während der Sitzung nutzen. Darüber hinaus können alle 66 Trancen aus dem Buch als Audiodateien zu Lehrzwecken erworben werden.

 

Mai
24
Fr
2019
„Curriculum Klinische Hypnose in ärztlicher Anwendung“ Start 24.05.2019
Mai 24 – Mai 25 ganztägig

Das Curriculum wird an vier Wochenenden (Freitag 14:00 bis 21:00 und Samstag 9:00 bis 17:00) mit jeweils 16 Seminareinheiten zu je 45 Minuten abgehalten. Diese umfassen theoretischen Unterricht, praktisches Üben des Gelernten und Selbsterfahrung. Weiters ist für den zertifizierten Abschluss der Besuch von zwei MC-Seminaren der Milton Erickson Gesellschaft sowie 25 Stunden Supervision erforderlich, welche im erforderlichen Ausmaß im Verlauf des Curriculums jeweils Freitag vor Beginn des Seminars in Form von Gruppensupervisionen angeboten werden wird. Das MEI bietet im Laufe der Fortbildung zwei MC Seminare an, TeilnehmerInnen des Curriculums sind an dieses Angebot jedoch nicht gebunden, sondern können diese frei wählen. Das erste Wochenende soll sich mit den grundlegenden Prinzipien der Erickson‘schen Hypnose sowie mit im klinischen Alltag anwendbaren Induktionstechniken, also Methoden, Trance zu erzeugen, befassen. An den beiden folgenden Wochenenden wird dann das Gelernte für die Anwendung in speziellen Bereichen gefestigt und erweitert.

 Die Teilnahmegebühr für die M und C Seminare betragen einheitlich EUR 300,- exkl. USt.

 Die Anmeldung für das Curriculum gilt für die gesamte Seminarreihe
(M1 – M4) und für die Weiterbildungsseminare MC1 und MC2. Einzelseminare können nicht besucht werden.

 Ausgenommen davon ist das Seminar M1, das als Einführungsseminar in die Konzepte der Ericksonschen Hypnose auch allein gebucht werden kann.

 Die Seminare beginnen üblicherweise am Freitag um 14:00 Uhr (Seminarende 21:00 Uhr) und enden am Samstag um 17:00 Uhr.

 Die einmalige Organisationsgebühr für das gesamte Curriculum beträgt 100,- EUR

 Die Kosten für die Supervision (25 Stunden notwendig), die in der Regel als Gruppensupervision angeboten wird, betragen 25,- EUR/AE exkl. USt – solche finden auch vor den Seminaren M2, M3 und M4 statt

 Für die Seminare erhalten Sie entsprechende DFP-Punkte

 Gesamtkosten für das Curriculum
(4 M-Seminare, 2 C-Seminare, 25 Std. Supervision, Organisationsgebühr) 3.030,- EUR
bei einer Anmeldung bis 30.06.2018 nur 2.800,- EUR