Aufbauseminare
Apr
26
Fr
2019
„Wenn die Seele durch den Körper spricht“ mit Dr. Charlotte Wirl @ Top 5
Apr 26 – Apr 27 ganztägig

Hypnose & Hypnotherapie in der Psychosomatik und in der Schmerztherapie
unter besonderer Berücksichtigung der klinischen Hypnose mit Kindern und jugendlichen PatientInnen

Hypnose und Hypnotherapie erlangen in der Psychosomatik und in der Schmerztherapie (somatisch als auch psychisch bedingt) gute Evaluierungswerte. Hypnotherapeutische Techniken werden eingesetzt im somatoformen Bereich bei Beschwerden von Magen- bis Kopfschmerzen, als Schmerztherapie bei Migräne, im onkologischen Bereich und in der Rehabilitation, in der Psychosomatik, bei Asthma, Neurodermitis und RDS. (Unbewusste) Konflikte drücken sich häufig in verschiedenen somatoformen und psychosomatischen Beschwerden aus. In diesem Seminar werden sowohl einzelne direkte („klassische“) Hypnosetechniken (Schmerztechniken) für verschiedene spezielle Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis, Migräne sowie zur Schmerztherapie aufgezeigt, als auch indirekte hypnotherapeutische Vorgehensweisen (Symbolik, Submodalitätenveränderung, Teilearbeit und Metaphern – angewendet z. B. bei psychogen ausgelösten Kopf- oder Magenschmerzen, sowie bei recidivierenden schmerzhaften Beschwerden) erläutert. Für Jugendliche und Kinder (z. B: Enuresis) werden spezielle altersadäquate Interventionen und praktische Beispiele gezeigt. Etliche kreative Techniken in der Erwachsenentherapie (als imaginative Technik in Trance utilisiert) stammen ursprünglich aus der Kindertherapie und überraschen vielleicht in ihrer Leichtigkeit des Ansatzes auf ihrer analogen, – der unbewussten -Ebene.
(Workshopthemen:
o Sprache der Symbolik, Metapher und Imagination
o Arbeit mit Symptompersonifizierung (symbolische Darstellung in der Imagination)
o Einführung von Helferanteilen
o Veränderung der Submodalitäten sowohl im Wachzustand als auch in Trance
o spezifische „Schmerztechniken“
o Beispiele aus der psychotherapeutischen und ärztlichen Praxis
Die von Charlotte Wirl vorgestellten hypnotherapeutischen Interventionen eignen sich durch ihre Flexibilität und Praktikabilität sowohl als Kurzinterventionen als auch integriert in Langzeittherapien.

Wirl
Dr. Charlotte Wirl
Seminarzeiten Freitag 14:00 – 21:00   Samstag 09:00 – 17:00

Mai
11
Sa
2019
„Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie“ mit Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert @ Haus Barbara Seeham
Mai 11 ganztägig

Neueren medizinischen Konzeptionen zufolge muss man heute davon ausgehen, dass sämtliche Systeme des Organismus (u.a. Nerven-, Immun-, Hormonsystem) nicht nur untereinander, sondern auch mit der Umwelt vernetzt sind. Der Forschungsbereich Psychoneuroimmunologie (PNI) untersucht diese komplexen Zusammenhänge und gilt als Forschungsbereich, von dem in Zukunft die meisten Innovationen für Theorie und Klinik in der Medizin zu erwarten sind. In diesem Seminar wird ein Einblick in die Zusammenhänge zwischen psychologischen Interventionen und Aktivität des Immunsystems gegeben, wobei besonderer Wert auf den Bereich Hypnose und Selbstregulierug von autonomen Körperfunktionen gelegt werden wird. Dabei werden auch die Grenzen herkömmlicher Forschungszugänge (u.a. Prä-Post-Gruppendesigns) in der PNI deutlich, die – ganz im Sinne des biomedizinischen Reduktionismus – darauf ausgelegt zu sein scheinen, immunologische Wirksamkeit von Psychotherapie zu belegen, nicht jedoch neues Wissen von körperlicher Erkrankung aus dem Verständnis psychosozialen Dysfunktionierens zu generieren. Um in Zukunft körperliche Erkrankung mit psychotherapeutischen Mitteln gezielt heilen zu können, ist ein Paradigmenwechsel in der medizinischen Forschung unumgänglich. Wir gehen davon aus, dass dies mit einer angemessenen methodischen Berücksichtigung individuell bedeutsamer Realität („Bedeutung“) und dynamischer Komplexität („Zeit“) möglich ist. Eigene (integrative Einzelfall)Studien verwenden daher eine Kombination aus qualitativen Methoden und Zeitreihenanalyse um der Komplexität der PNI methodisch besser zu entsprechen. Die mit diesem Vorgehen erzielten Ergebnisse werden ausführlich vorgestellt. – Lit.: Schubert (Hrsg): Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie. 2. Auflage. Schattauer 2015. Schubert & Amberger; Was uns krank macht, was uns heilt – Aufbruch in eine neue Medizin. fischer & gann 2016.

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian Schubert
Arzt, Psychologe, Psychotherapeut. Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Klinik für Medizinischen Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Leiter der Arbeitsgruppe »Psychoneuroimmunologie« des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM). Vorstandsmitglied der Akademie für Integrierte Medizin (AIM). Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung eines integrativen Ansatzes zur Erforschung psychosomatischer Komplexität, kombinierter Einsatz von qualitativen Methoden und Zeitreihenanalyse in der Psychoneuroimmunologie. Medizinphilosophie. Systemtheorie. Psychodynamische Psychotherapie.
Seminarzeit 09:00 – 17:00 8 AE
Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich; 8 DFP Punkte
Prof Christian Schubert

Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert

 

Mai
17
Fr
2019
„Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung: Interventionen aus der Praxis“ mit Dr. rer.nat. Cornelie Schweizer @ Haus Barbara Seeham
Mai 17 – Mai 18 ganztägig
"Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung: Interventionen aus der Praxis" mit Dr. rer.nat. Cornelie Schweizer @ Haus Barbara Seeham | Seeham | Salzburg | Österreich

In diesem Workshop wird ein an mehreren Studien mit 150 Probanden evaluiertes und erwiesenermaßen erfolgreiches Raucherentwöhnungsprogramm für Gruppen und Einzelpersonen vorgestellt. Die Besonderheit der Vorgehensweise liegt dabei vor allem in der Fokussierung auf die Ressourcen der Klienten, welche es ermöglicht, ohne aversive Suggestionen zu arbeiten. Wichtig ist außerdem die Kombination und explizite Nutzung unterschiedlicher Therapiekonzepte bei gleichzeitiger Berücksichtigung der physiologischen Suchtkomponente. Die Gestaltung des Workshops erfolgt sehr praxisorientiert mit Übungen, Gruppentrancen und Live-Demonstrationen.
Für Kolleginnen und Kollegen, die mit der hypnotherapeutischen Arbeit nach Milton Erickson Erfahrung haben, bietet die Veranstaltung alles nötige Handwerkszeug, um nach der vorgestellten Methode hypnotherapeutische Raucherentwöhnungskurse in der Gruppe oder Einzeltherapien anzubieten. Mit Hypnose weniger erfahrene Teilnehmende können die nicht-hypnotherapeutischen Interventionen für ihre Klienten anwenden, das Seminar als Einführung ins hypnotherapeutische Arbeiten nutzen und außerdem (bei Bedarf) im Verlauf des Seminars selber aufhören, zu rauchen!
Sehr viele der Interventionen eignen sich auch für weitere Suchtbereiche oder andere Themen aus der psychotherapeutischen Praxis. Die Workshopteilnehmenden haben die Möglichkeit, sich für ein Rauchertherapeutennetzwerk anzumelden, über das sie von KlientInnen aus ihrer Region kontaktiert werden können.

Buchempfehlungen (im Seminar erhältlich):
„Vom blauen Dunst zum frischen Wind“, Schweizer 2009, Carl-Auer
Das Buch ist aus der langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit der Referentin und vielen Seminaren zum Thema entstanden und enthält Suggestionen und Arbeitsmaterialien für die Praxis wie Ablaufschemata, Checklisten etc…

„Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung“,
Schweizer 2017, Carl-Auer
Auf vielfachen Wunsch von FachkollegInnen und SeminarteilnehmerInnen ist dieses Buch ganz der praktischen Arbeit mit dem Tübinger Programm gewidmet. Die Interventionen decken vom Beginn bis zum Ende der Behandlung alle Phasen ab und sind nach folgendem Schema aufgebaut: Darstellung der Technik, Angabe von Dauer, Indikation und Kontraindikation, Tranceinduktion im Wortlaut, mögliche Schwierigkeiten, weitere Anwendungsfelder, teilweise Fallbeispiele. Wer sich in Therapien vom Ablauf her an den Ideen des Buchs orientieren möchte, kann die 66 „Spickzettel“-Karten als Stichwortgeber während der Sitzung nutzen. Darüber hinaus können alle 66 Trancen aus dem Buch als Audiodateien zu Lehrzwecken erworben werden.

 

Mai
24
Fr
2019
„Prinzipien der Erickson´schen Hypnose“ mit Dr. Peter Keil und Michael Nigitz-Arch MC1-Seminar @ Top 5
Mai 24 – Mai 25 ganztägig

Einstiegsseminar in die klinische Hypnose nach Milton Erickson

Seminarzeiten:  Fr 14:00 – 21:00  Sa 09:00 – 17:00

 

Jun
28
Fr
2019
Merlin Meets Erickson – Milton Erickson Institut (MEI) Salzburg goes Eichstätt – Michael Nigitz-Arch – Zauberhafte hypnosystemische (Los-) Lösungen von der Angst @ Eichstätt
Jun 28 – Jun 29 ganztägig
Merlin Meets Erickson - Milton Erickson Institut (MEI) Salzburg goes Eichstätt - Michael Nigitz-Arch - Zauberhafte hypnosystemische (Los-) Lösungen von der Angst @ Eichstätt | Eichstätt | Bayern | Deutschland

Neurowissenschaftler erforschen zunehmend die wahrnehmungspsychologischen
Hintergründe der Zauberkunst und nutzen deren Erfahrungsschatz für eigene Experimente. So
verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „unmöglichen“
Überraschungsmomente um sie, verbunden mit dem „Storytelling“, zur Bahnung von „Aha“-
prozessen zu nutzen, etwa um sich von Ängsten zu lösen. Michael Nigitz-Arch möchte die
Teilnehmer auf eine magische Wanderung einladen. So hat die Silbe „Wand“ die Bedeutung
von „Veränderung“- wie in: „Wandlung“ oder im englischen: The Wand, der Zauberstab. Und
so wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu
erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „magic-moment“, als
Geburtshelfer für Lösungen dienen. Und Magie wird häufig definiert als die Nutzung von
Imagination bei veränderten Bewusstseinszuständen! So soll dieses Seminar der Anregung
dienen, eigene „magische“ Fähigkeiten in sich zu entdecken und zur Anwendung zu bringen,
demonstriert am Beispiel von Ängsten. Dies fördert die eigene Kreativität, welche wiederum
Patienten und Klienten zugute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen
Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten
… So erlernen sie ganz einfaches, aber nicht Banales aus der geschichtenerzählenden
Zauberkunst, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen, und sie so
kreativ in die eigene therapeutische Arbeit einzuweben. Ein Schwerpunkt des Workshops ist
das erlernen einfacher aber effektvoller Kunststücke welche in selbstgestalteten,
therapeutischen Geschichten verpackt, ihre besondere Wirkung erfahren. Sinnvolle
Seminarvoraussetzung ist eine positive Einstellung zur Arbeit mit Trance.
Der Seminarleiter: Michael Nigitz-Arch, Psychotherapeut in freier
Praxis(Verhaltenstherapie, klinische Hypnose), Lehrtrainer der M.E.G.-Österreich, Leiter des
Milton Erickson Instituts Salzburg, Mitglied des magischen Rings Austria und als
Zauberkünstler tätig. Mehr unter: http://www.nigitz-arch.at/index.php/seminare/merlin-meetserickson

Veranstalter: HypnoSystemische Kompetenz Werkstatt Eichstätt
85072 Eichstätt, Gottesackergasse 6
Seminarort: Seminarraum im Gästehaus der Benediktinerinnenabtei St. Walburg,
Marienhaus, Walburgiberg 6, 85072 Eichstätt. Tel. 0 84 21 / 98 87 – 0 .
www.abtei-st-walburg.de . Sofern Sie für das Seminar zusätzlich für die
Übernachtung ein Zimmer brauchen können Sie dieses entweder direkt im
Gästehaus der Abtei buchen oder über anderweitig über das
Gastgeberverzeichnis der Stadt Eichstätt andere Möglichkeiten suchen.
(https://www.eichstaett.de/gastgeber ). Warum nicht ein Wochenende im
schönen Altmühltal verbringen?
Anmeldung: Schriftliche Anmeldung per Email oder Fax an:
Mail: hypsyskompwerkei@t-online.de
Fax: 0 84 21 / 9 00 37 47

Jul
12
Fr
2019
„Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten II“ mit Pract.med. Christian Schwegler @ Haus Barbara Seeham
Jul 12 – Jul 13 ganztägig
„Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten II“ mit Pract.med. Christian Schwegler @ Haus Barbara Seeham | Seeham | Salzburg | Österreich

Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 ist ein in sich abgeschlossener Kurs. Er baut NICHT auf dem Hypnotherapeutischen Werkzeugkasten 1 auf, so dass die Werkzeugkasten-Seminare in beliebiger Reihenfolge und unabhängig voneinander gebucht werden können.“

Vorstellung verschiedener hypnotherapeutischer Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen.

Theoretischer Hintergrund: „Nach Abschluss der hypnotherapeutischen Grundausbildung gibt es ein großes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen Krankheiten, in denen hypnotherapeutische Interventionen im direkten Bezug auf eine bestimmte Störung gelehrt werden. In diesem Workshop hat der Autor das Pferd einmal von der anderen Seite aufgezäumt und Techniken verschiedener Therapeuten zu einem Workshop zusammengefasst, um die Möglichkeiten die sich aus diesen verschiedenen Ansätzen ergeben aufzuzeigen und gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, mit dem er einen guten Einstieg in die Praxis bekommt.

Lernziele:  Erlernen verschiedener hypnotherapeutischer Induktionen und Interventionen.

Inhaltlicher Ablauf:  Der Workshop stellt ein Dutzend verschiedene hypnotherapeutische Techniken vor. Diese werden seitens des theoretischen Hintergrundes, der Zielsetzung und der Durchführung besprochen und jeweils anhand von Fallbeispielen vertieft. Zusätzlich werden einige Induktionsverfahren auch praktisch mit den Teilnehmern durchgeführt.

Autor: Christian Schwegler Schweizer Institut für Medizinische Hypnose (SIMH) Batteriestrasse 27  PWS A-401 CH 4101 Bruderholz Schweiz christian@praxisschwegler.ch

Seminarzeiten:  Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Sep
13
Fr
2019
„Von der Symptomgestalt zum Symptomträger: Hypnotherapeutische Strategien für chronische Schmerzpatienten“ mit Dipl. Psych. Dr. Burkhard Peter @ Top 5
Sep 13 – Sep 14 ganztägig

Seminarzeiten: Fr 14:00 – 21:00 Sa 09:00 – 17:00

Sep
27
Fr
2019
„Umgang mit Trauma: Transkulturelles Wissen und westlich-therapeutische Techniken“ mit Dr. Gisela Perren-Klingler @ Top 5
Sep 27 um 2:00 pm – Sep 28 um 5:00 pm

Exposition von Menschen in kritischen Ereignissen gibt es in der ganzen Menschheitsgeschichte;  und schon immer sind Menschen   von den psycho-sozialen Folgen dieser Ereignisse betroffen gewesen;

Dass Traumas in der Gesellschaft besprochen und integriert werden sollten, weiss die Menschheit seit langem und schon in der Bibel lesen wir davon. Dass es aber in nicht westlichen Gesellschaften auch bereits Techniken gegeben hat, um auf individueller wie auch auf Gemeinschaftsebene das Geschehene zu integrieren und zu einer Norm zurückzukehren, wissen nur wenige.

Wenn wir dies aber kennen lernen, können wir nur erstaunt sein über die sogenannten „Neuerfindungen“ gewisser Therapieschulen. Wir können mit Verwunderung merken, dass viel Wesentliches bereits seit langem bis zu spezifischen Techniken hin bekannt und in gewissen Situationen angewendet worden ist; und dann können wir vielleicht auch – oder gerade- als Psychotraumatologen bescheidener werden.

Im (ersten) Kurs werden wir Grundlagen zu allgemeingültigen transkulturellen Reaktionen auf potenziell traumatische Ereignisse erarbeiten: biologische und soziale Stress Theorien (Selye/Cannon; Porgess; Hobfoll), ihre neuro-biologischen Grundlagen, ihre Phänomenologie und ihre kulturelle Interpretation und der verändernde Umgang damit. Flexibilität im Umgang mit kulturell gefärbten Trauma-Trancen

Es werden Techniken gelernt, die es ermöglichen, mit einem grossen Anteil Betroffener so umzugehen, dass sie ihre eigenen Ressourcen neu mobilisieren und so mit minimaler Hilfe wieder im Leben ihren Platz finden können.

Inhalt derTheorie:

Salutogenese und Ressourcengleichgewicht

Biologische Stress Theorien, Polyvagaltheorie

Metaphern, im transkulturellen Kontext

Inhalt der Techniken:

Beruhigung des autonomen Nervensystems- transkulturelle Techniken

Spezifische Benützung der Sprache für Narrative, Gefühle und betroffene Werte

Sinnhaftigkeit von Abschlusshandlungen

 

Seminarzeit Fr. 14:00 – 21:00      Sa. 09:00 – 17:00

 

Referentin: Dr. Gisela Perren-Klingler

Okt
4
Fr
2019
„Reizdarm und Bauchbezogene Hypnose“ mit Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser @ Seeham
Okt 4 – Okt 5 ganztägig

Funktionelle Magen-Darmbeschwerden wie das Reizdarmsyndrom (RDS) sind häufige Beschwerdebilder, die in den Ordinationen von HausärztInnen und GastroenterologInnen sowie psychotherapeutischen Praxen (bei PatientInnen mit Angststörungen und somatoformen Störungen) behandelt werden. Die Magen-Darmbeschwerden sind mit Medikamenten oder psychotherapeutischen Verfahren oft schlecht beeinflussbar. Mit der von Prof. Peter Whorwell (Manchester, Großbritannien) entwickelten „Bauch bezogenen Hypnose“ (gut directed hypnosis) liegt eine Technik vor, welche auch bei Betroffenen wirksam ist, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen. Die Effektivität dieser Hypnose wurde in mehreren kontrollierten Studien nachgewiesen, zuletzt auch in Form einer Gruppentherapie im AKH Wien. Die Hypnose wird in den Leitlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms von der britischen, der deutschen und der US-Amerikanischen gastroenterologischen Gesellschaft empfohlen und soll auch österreichischen PatientInnen angeboten werden.

Im geplanten Seminar soll Folgendes vermittelt werden:
•               Grundverständnis für funktionelle gastrointestinale Störungen und das RDS       (Übersichtsartikel, Gesprächsführungs-Video, Symptomtagebuch)
•               Überweisung und Motivation zur „auf den Bauch bezogenen Hypnose“
•               Vorbereitung und Technik der „gut directed Hypnose“: Wachsuggestionen. Die
TeilnehmerInnen erhalten die deutschen Übersetzungen der in wissenschaftlichen Studien
verwendeten Hypnoseprotokolle (soweit verfügbar), Gruppensetting und Besonderheiten
•               Indikationen und Durchführung der Kombination mit kognitiv- verhaltenstherapeutischen
und psychodynamischen Techniken

Methoden: Theorie, Handouts, Demonstrationen und Übungen der auf den Bauch bezogenen Hypnose, Video zu RDS Zielgruppe des Seminars: Ärzte/innen (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie), die mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten. Psychologische oder ärztliche PsychotherapeutInnen, die mit PatientInnen mit Angststörungen mit darmbezogenen Symptomen und/oder mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten.

Folgende Vorbildungen sind bei einer Teilnahme erwünscht
Für Ärzte/innen: ÖÄK-Diplom (bzw. in Ausbildung) für Psychosomatische oder Psychotherapeutische Medizin/Psychotherapie (für deutsche ÄrztInnen: psychosomatische Grundversorgung oder Zusatzbezeichnung Psychotherapie) Für PsychologInnen: (in Ausbildung zur) Psychotherapie
Alle sollten mindestens 2 Jahre Berufserfahrung und einen Grundkurs in medizinischer Hypnose aufweisen.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00
Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich; 8 DFP Punkte

Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser

Gabriele Moser

Okt
11
Fr
2019
„Schuld, Scham und schlechtes Gewissen“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Seeham
Okt 11 – Okt 12 ganztägig

Schuld- und Schamgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben.
Schuld- und Schamgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind oder sich nicht zu schämen bräuchten, dass ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.
In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tief greifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen.
Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen, Scham und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Verschiedene Formen der Schuld und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren werden beschrieben.

Inhalte werden u.a. sein.
• Schuld und Attribution
• das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
• Rache und Schuld
• Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
• Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
• Übernommene oder stellvertretene Schuld
• Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene
Koalitionen
• Arbeit mit Personen, die unter einer “Existenziellen Schuld“ leiden
(wegen Dir habe ich heiraten müssen!)
• Schuld u.Berufswahl /die Motivation helfende Berufe zu ergreifen

• Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
• Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
• schlechtes Gewissen u. Selbstbestrafungstendenzen

• Scham und der Blick durch die Augen der anderen
• Soziale Ängste, Zugehörigkeit und der innere Beobachter
• Verschiedene Schamabwehrstrategien
• Probleme mit Erfolg u. Genuss durch Scham u. Schuldgefühle
• Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe

Seminarleiter: Dipl.-Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson
Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.
Seminarzeiten Freitag 14:00 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00

Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich
Approbation der ÖÄK 16 DFP Punkte

Ortwin Meiss

Dipl.Psych. Ortwin Meiss