Aufbauseminare
Jan
31
Fr
2020
„Der hypnotherapeutische Werkzeugkasten II“ mit Dr.Med. Christian Schwegler @ Seeham
Jan 31 um 14:00 – Feb 1 um 17:00

 

Dr. Med. Christian Schwegler

Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 ist ein in sich abgeschlossener Kurs. Er baut NICHT auf dem Hypnotherapeutischen Werkzeugkasten 1 auf, so dass die Werkzeugkasten-Seminare in beliebiger Reihenfolge und unabhängig voneinander gebucht werden können.“

Vorstellung verschiedener hypnotherapeutischer Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen.

Theoretischer Hintergrund: „Nach Abschluss der hypnotherapeutischen Grundausbildung gibt es ein großes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen Krankheiten, in denen hypnotherapeutische Interventionen im direkten Bezug auf eine bestimmte Störung gelehrt werden. In diesem Workshop hat der Autor das Pferd einmal von der anderen Seite aufgezäumt und Techniken verschiedener Therapeuten zu einem Workshop zusammengefasst, um die Möglichkeiten die sich aus diesen verschiedenen Ansätzen ergeben aufzuzeigen und gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, mit dem er einen guten Einstieg in die Praxis bekommt.

Lernziele:  Erlernen verschiedener hypnotherapeutischer Induktionen und Interventionen.

Inhaltlicher Ablauf:  Der Workshop stellt ein Dutzend verschiedene hypnotherapeutische Techniken vor. Diese werden seitens des theoretischen Hintergrundes, der Zielsetzung und der Durchführung besprochen und jeweils anhand von Fallbeispielen vertieft. Zusätzlich werden einige Induktionsverfahren auch praktisch mit den Teilnehmern durchgeführt.

Autor: Christian Schwegler Schweizer Institut für Medizinische Hypnose (SIMH) Batteriestrasse 27  PWS A-401 CH 4101 Bruderholz Schweiz christian@praxisschwegler.ch

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

Mitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich, www.meg-oesterreich.at

Akkreditierter Veranstalter der PTK Bayern

16 DFP Punkte

 

Feb
28
Fr
2020
Scham und Peinlichkeit – Ortwin Meiss @ Seeham
Feb 28 um 14:00 – Feb 29 um 17:00
Scham und Peinlichkeit - Ortwin Meiss @ Seeham

Scham und Peinlichkeit

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuelen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern nur wenige konkrete Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.
In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

Inhalte werden u.a. sein:

• Biologische Grundlagen des Schamgefühls
• Scham und der Blick durch die Augen der anderen
• Soziale Ängste; Präsentations- und Leistungsprobleme
• Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
• Verschiedene Schamabwehrstrategien
• Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
• Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
• Ehre, Würde, Dregradierung und Ausgrenzugen
• Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
• Coming-Ins und Coming-Outs
• Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen
• Verteidigung der Intimgrenzen / Welchsel in den Angriffsmodus
• Die Arbeit mit inneren Mentoren und die Veränderung innerer Dementoren
• Umdeutungen und Nutzung veränderter Perspektiven über die Bildung neuer Zugehörigkeiten
• Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema

Apr
3
Fr
2020
Merlin Meets Erickson – Zauberhafte hypnosystemische (Los-) Lösungen von der Angst mit Michael Nigitz-Arch @ Seeham
Apr 3 – Apr 4 ganztägig
Merlin Meets Erickson - Zauberhafte hypnosystemische (Los-) Lösungen von der Angst mit Michael Nigitz-Arch @ Seeham | Eichstätt | Bayern | Deutschland

Neurowissenschaftler erforschen zunehmend die wahrnehmungspsychologischen
Hintergründe der Zauberkunst und nutzen deren Erfahrungsschatz für eigene Experimente. So
verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „unmöglichen“
Überraschungsmomente um sie, verbunden mit dem „Storytelling“, zur Bahnung von „Aha“-
prozessen zu nutzen, etwa um sich von Ängsten zu lösen. Michael Nigitz-Arch möchte die
Teilnehmer auf eine magische Wanderung einladen. So hat die Silbe „Wand“ die Bedeutung
von „Veränderung“- wie in: „Wandlung“ oder im englischen: The Wand, der Zauberstab. Und
so wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu
erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „magic-moment“, als
Geburtshelfer für Lösungen dienen. Und Magie wird häufig definiert als die Nutzung von
Imagination bei veränderten Bewusstseinszuständen! So soll dieses Seminar der Anregung
dienen, eigene „magische“ Fähigkeiten in sich zu entdecken und zur Anwendung zu bringen,
demonstriert am Beispiel von Ängsten. Dies fördert die eigene Kreativität, welche wiederum
Patienten und Klienten zugute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen
Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten
… So erlernen sie ganz einfaches, aber nicht Banales aus der geschichtenerzählenden
Zauberkunst, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen, und sie so
kreativ in die eigene therapeutische Arbeit einzuweben. Ein Schwerpunkt des Workshops ist
das erlernen einfacher aber effektvoller Kunststücke welche in selbstgestalteten,
therapeutischen Geschichten verpackt, ihre besondere Wirkung erfahren. Sinnvolle
Seminarvoraussetzung ist eine positive Einstellung zur Arbeit mit Trance.
Der Seminarleiter: Michael Nigitz-Arch, Psychotherapeut in freier
Praxis(Verhaltenstherapie, klinische Hypnose), Lehrtrainer der M.E.G.-Österreich, Leiter des
Milton Erickson Instituts Salzburg, Mitglied des magischen Rings Austria und als
Zauberkünstler tätig. Mehr unter: http://www.nigitz-arch.at/index.php/seminare/merlin-meetserickson

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Mai
8
Fr
2020
Selbstwert – Werte – Wertschätzung – Martina Gross @ Seeham
Mai 8 um 14:00 – Mai 9 um 17:00

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Selbstwert – Werte – Wertschätzung

Das Thema Selbstwert beschäftigt Menschen aus unterschiedlichen Beweggründen schon immer. In Psychotherapien, Coachings und Beratungen begegnen wir diesen Phänomenen vor allem in ihren Schattenseiten.

 

Klient*innen scheinen Gewissheiten in sich zu tragen, nicht „wertvoll“ zu sein. Kleine Schritte in Richtung gewünschte Veränderung aber auch großer Erfolge in unterschiedlichen anderen Kontexten werden abgewertet oder auch als Selbstverständlichkeit erlebt.

Unterstützende Anerkennung verpufft als nicht spürbare Option eines Blicks auf ihre Biographie und auch ihre Zukunft.
Phänomene, selbst wenn sie zunächst als hinderlich und blockierend erlebt und erfahren werden, können aus hypnosystemischer Sicht als Lösungsversuche verstanden werden und bieten uns demnach die Möglichkeit Menschen mit ihrer persönlichen Wahrnehmung der Welt kennenzulernen, auf ihre dahinterliegende Anliegen und Bedürfnisse aufmerksam zu werden und hilfreiche und nachhaltige Veränderungen und Entwicklungen zu begleiten.

Hypnosystemische Konzepte ermöglichen auf unterschiedlichen Ebenen in Kontakt mit den Stärken und Kompetenzen der Menschen zu kommen und diese nutzbar zu machen für den Umgang mit herausfordernden Alltagswelten.

 

Inhalte des Seminars

  • Aufbau von Wertschätzung als grundlegende hypnosystemische Haltung
  • Wiedereinführung von Beobachterkompetenz
  • Werte utilisieren als kraftspendende Berater*innen aus Vergangenheit und Gegenwart
  • Begleiten kraftraubender innerer Zerrissenheiten zu Kooperationsfelder für gelingende innere Balancen
  • Inneren „Abwerter*innen“ und „Zweifler*innen“ als bemühte Seiten verstehen, die sich für wichtige Anliegen, Bedürfnisse und Wünsche der Klient*innen (und Therapeut*innen) einsetzen.
  • Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge als Umgangsformen mit sich selbst etablieren

 

Die Teilnehmer*innen sind eingeladen die Inhalte für Fragestellungen aus den eigenen beruflichen Kontexten aber auch für persönliche Themen zu nutzen.

 

Im Seminar werden eine nützliche Auswahl an theoretischen Inputs, Demonstrationen und praktischen Übungen auf der Basis hypnosystemischer Konzepte vorgestellt, die sich im Aufbau kompetenter und flexibler Erlebens – und Kommunikationsformen bewähren.

 

Maga. Martina Gross

Geborene Wienerin, gelernte klinische Psychologin, hypnosystemische Psychotherapeutin, Supervisorin und Lehrtrainerin für Klinische Hypnose.

Nach langjähriger klinischer Tätigkeit an größeren Institutionen in Wien, seit 2011 ausschließlich in freier Praxis tätig.

2010 Gründung Hypno-Synstitut – das erste hypnosystemische Zentrum in Wien  – für Fort- und  Weiterbildungen in den Bereichen Klinische Hypnose und hypnosystemische Konzepte.

Lehrtätigkeit an unterschiedlichen Instituten in Wien und zunehmend auch österreichweit und im sonstigen deutschsprachigen Raum.

 

Martina Gross

Leiterin des Hypno-Synstitut – Wien
Klinische Psychologin
Systemische Psychotherapeutin und Hypnotherapeutin nach Milton Erickson in freier Praxis
Lehrtrainerin für klinische Hypnose

Mai
16
Sa
2020
Salzburg goes Eichstätt „Zauberhafte Rituale und Strategien zur Musterunterbrechung“ Nicht nur bei Kindern! @ Eichstätt
Mai 16 ganztägig
Salzburg goes Eichstätt "Zauberhafte Rituale und Strategien zur Musterunterbrechung" Nicht nur bei Kindern! @ Eichstätt

Merlin Meets Eriksson
Zauberhafte Rituale und / oder Strategien zur Musterunterbrechung, nicht nur bei Kindern

Musterunterbrechungen und/oder Konfusionstechniken liegen der Annahme zu Grunde, dass die Unterbrechung von automatischen und vorhersagbaren Mustern einen Zustand der Verwirrung und unspezifische Erregung verursachen. Dieser Zustand wird von den meisten Menschen als verstörend und aversiv erlebt. Um diese Unsicherheiten zu vermeiden bzw. zu reduzieren, werden die nächsten Möglichkeiten wahrgenommen zur Veränderung dieses unangenehmen Empfindens. In einer therapeutischen Situation ist dies häufig die Suggestion in Trance zu gehen oder eine andere therapeutische Suggestion. Eine tragfähige therapeutische Beziehung wird selbstverständlich vorausgesetzt.
Dies auch als Voraussetzung für die Nutzung von Ordeals (von Jay Haley weiterentwickelte Technik, welche an die Ericksonsche Tradition von undogmatischer, an Besserung und Problemlösung orientierter Psychotherapie anknüpft.
Milton Erickson überraschte und induzierte die Verwirrung seiner Klienten vor allem über verbale Techniken oder über das Durchbrechen sozialer Erwartungen.
Auch Rituale und/oder die Nutzung bestimmter Rahmenbedingungen können einen perfekten Rahmen für die Platzierung von Suggestionen bieten!
Aktuelle Erkenntnisse der Sozialpsychologie und der Neurobiologie unterlegen die Wirksamkeit solcher Vorgehensweisen, welche im hypnotherapeutischen Sinne utilisiert werden können.
In der Zauberkunst waren und sind Musterunterbrechungen wichtige Instrumente zur „Publikumsführung“ und Herbeiführung magischer Momente. Die Hirnforschung nutzt dieses tiefe Wissen um die neuronalen Prozesse der Zuschauer im Sinne einer Neuromagie (Macknik/Martinez-Conde) zu verstehen.
Therapeutisch nutzbare Muster der Zauberkunst werden in diesem Seminar gezeigt und geübt!

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Der Geist ist wie ein Fallschirm!
Er funktioniert nur wenn er offen ist!
Thomas Dewar – Schottischer Whisky Destillateur
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Um erfolgreich zu sein,
müssen sie Gelegenheiten ebenso schnell nutzen,
wie sie Schlussfolgerungen ziehen.
Benjamin Franklin
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Geht es im ersten Teil um die Anwendbarkeit in therapeutischen Kontexten sind es im Zweiten das Aufzeigen und Üben von Zugängen, das eigene kreative Potenzial weiterzuentwickeln für das „Bahnen“ und Entdecken von Ver-rückt- und Merk-würdigkeiten, um die Welt auf eine neue, ungewöhnliche und originelle Art zu sehen.

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Vier Dinge kehren nie wieder: das ausgesprochene
Wort, der abgeschossene Pfeil, die Vergangenheit
und die nicht genutzte Gelegenheit.
Omar Idn Al-Halif, arabischer Gelehrter
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Mögliche Inhalte:
– Theoretische Zugänge zum Verständnis der Wirksamkeit dieser Methoden
– Darstellung und Besprechung von Beispielen aus der Praxis
– Entwickeln von „Ordeals“
Übungen zur Musterunterbrechung:
– z.B. an „Hand“- Ericksons gern verwendeter: „Handshake-Induction“
– Ausschalten des Autopiloten – Übungen zum Perspektivenwechsel:
Lösen Sie: 10 11 = 10:50
– Erlernen einfacher Zauberkunststücke zur Bereicherung therapeutischen Tuns
– Entwicklung eines zauberhaften Rituals! (Als möglichen Abschluss einer Therapie) – „Rituale liefern einen perfekten Rahmen für die Platzierung von Suggestionen“ (Ortwin Meiss)

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Jedes Mal, wenn du auf der Seite der Mehrheit bist,
ist es an der Zeit, innezuhalten und nachzudenken.
Mark Twain
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Michael Nigitz-Arch,
Psychotherapeut in freier Praxis (Seeham/Salzburg) VT, klin.Hypnose
Lehrtrainer der M.E.G., Gründungsmitglied und im Vorstand der MEG-Österreich
Leiter des Milton-Erickson-Instituts Seeham/Salzburg für klinische Hypnose und Kurzpsychotherapie
Als Zauberkünstler „Leachim“
Mitglied des magischen Rings Austria
Mitglied und im Vorstand der Gesellschaft für magische Kunst / Salzburg

Jun
19
Fr
2020
„Schmerz“ mit Dr. Peter Keil @ Seeham
Jun 19 um 14:00 – Jun 20 um 17:00

Dr. Peter Keil ist Assistenzarzt für Anästhesie und Intensivmedizin am Kepler Universitätsklinikum Linz. Klinische Hypnose nach Milton H. Erickson beim M.E.I. Seeham/Salzburg und Innsbruck, NLP Practitioner. Vorher am Universitätsklinikum Regensburg. Dort sammelte er Erfahrung im Bereich der Wachkraniotomie mit Hypnose bei Prof. Dr. Dr. Ernil Hansen. In der dortigen Schmerzklinik war er für die hypnotherapeutische Betreuung von chronischen Schmerzpatienten verantwortlich. Buchveröffentlichung „Ärztliche Hypnoseverfahren und Induktionstechniken“ beim österr. Ärzteverlag.

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Details zum Seminarinhalt werden noch bekannt gegeben.

 

Okt
2
Fr
2020
„Depressionen und Burnout-Hypnotherapeutische Ansätze“ mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Seeham
Okt 2 um 14:00 – Okt 3 um 17:00
„Depressionen und Burnout-Hypnotherapeutische Ansätze" mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ Seeham | Matzing | Salzburg | Österreich

Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burn-Out

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die einen Burn-out erleben. Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genützt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen Reaktiven Depressionen sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nicht an Ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt Ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar.

Inhalte werden unter anderem sein:

Was tun, wenn der Klient …
a) keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann (“eigentlich habe ich ja alles”) oder den Therapeuten mit Generalisierungen lähmt (“hat ja doch alles keinen Sinn”).
b) keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt.
c) klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert.
d) ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann.
e) mit Suizid droht.
f) sich in einem akuten Burn-out befindet.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burn-out und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: “don´t work harder than the client”, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Okt
9
Fr
2020
„Hypnosystemische Schatzkiste für Kinder und Jugendliche“ mit Dipl. Päd. Barbara und Michael Nigitz-Arch @ Innsbruck
Okt 9 – Okt 10 ganztägig

Die Hypnosystemische Schatzkiste für KindertherapeutInnen –

den Schatz deiner Potentiale heben

Hypnosystemisch orientierte Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen kann heißen, im doppelten Expertentum einer therapeutischen Arbeitsvereinbarung auf Augenhöhe einen Pfad lernenden Entdeckens zu beschreiten, um inneren Landkarten zu folgen – einer Schatzsuche gleich. Als TherapeutIn fördern wir – mäeutisch – Prozesse kreativer Problemlösung mit jungen PatientInnen und deren Familien – individualisiert und theoriegeleitet in Einem. Eine Grundstrategie für jegliche kreativitätsfordernde therapeutische Arbeit, eigentlich unabhängig vom Alter der Betroffenen! Doch besonders geeignet für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bzw. Familien. Es gilt, Ziele und innere Landkarten zu finden, zu entwickeln; es gilt, innere Begleiter und Begleiterinnen zu finden, die bestärken und ermutigen; es gilt, Kräfte zu bündeln, um die Schatzsuchen zu beginnen und durchzuführen; es gilt, Kontexte zu generieren oder zu entdecken, kompetent und resonant im menschlich-sozialen Umfeld zu bestehen, jugendliche Autonomie- und Souveränitätsentwicklung kreativ und in lebendiger Interaktion von Bedürfnis und sozialer Integration.

Der Workshop besteht aus Modulen:

  • „Schätze“ – Lösungsentwicklung als Entdeckungsreise und Wagnis interpretiert – „dare to dream“ oder: wie die Welt veränderte
  • Schnelle Wandlungen, Umorientierung – Zauberei und artistische Kunststücke als Metapher: Sich in Psychotherapie begeben – wofür das und was bedeutet das? Ein handlungsorientierter „Beipackzettel“ für junge Patientinnen und deren erwachsene BegleiterInnen. Dieses Modul befasst sich zeitgleich mit dem Patienten-Recht auf Transparenz – angewandt in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen – begleitet durch Visualisierungsarbeit über Veränderungsprozesse in Schritten – Lerntheorie für jugendliche AnwenderInnen;
  • Sich für Anforderungen und Herausforderungen der Veränderung und des Lernens bereit machen – Ankertechniken und Entwicklung stabilisierender Metaphern
  • Die Therapeutin als moderierende und begleitende Fachfrau / Fachmann für Veränderungsprozesse – eine Grundhaltung des hypnosystemischen und ericksonianischen Behandlungsansatzes.
  • „Das Juwel in meiner Hand“ Kreativitätsfördernde Kommunikation erfinden – im Gespräch und Selbstgespräch mit dem Unbewussten und den inneren Anteilen – das Öffnen verschlossener Räume – im Du, im Ich;
  • Oaklander meets Erickson – Verdeckte Strategien zur Entdeckung neuer Kommunikationsräume in einem Drei – Ebenen – Ansatz moderierter Kritzeltechnik
  • Identität und Zugehörigkeit – „3D Wappeninterview“
  • Der Zauber des Vorlesens – KulturgGut

Der Workshop wird nach den beschriebenen Elementen interaktiv gestaltet, um Erkenntnis- und Kompetenzgewinn der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahrend, handelnd, erprobend zu ermöglichen.

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Dipl.Päd. Barbara Nigitz-Arch

U

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Okt
16
Fr
2020
„Konflikte – Eskalationen – Schuldgefühle / Hypnosystemische Zugänge bei intensiven Somatisierungen, Suchtdynamiken, Eskalationen und Schuldgefühlen.“ mit Dr. Reinhold Bartl @ Seeham
Okt 16 um 14:00 – Okt 17 um 17:00

Dr. Reinhold Bartl

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Konflikte, Eskalationen und Schuldgefühle, häufig gepaart mit somatischen Symptome und/oder Suchterleben, sind häufige Problemerzählungen von Menschen, die therapeutische, medizinische und beratende Kontexte aufsuchen.

Diese Phänomene sind in ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung  auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden und gegenseitig bedingt. Das Seminar bietet Gelegenheit, sich mit den Gemeinsamkeiten, Unterschieden und wechselseitigen Bedingtheiten differenziert zu beschäftigen.

Dazu kann gegenwärtiges Wissen aus dem Bereich der Bindungsforschung, Entwicklungs-psychologie, Neurobiologie und Sozialpsychologie für die moderne Hypnotherapie nützlich aufbereitet werden. Das Wissen hilft besser zu verstehen, wie leidvolle Konfliktformen entstehen, sich in unkontrollierte Eskalationen entwickeln und u.a. über Schuldgefühle und Suchtmittel unzufriedenstellend geregelt werden.

Im Seminar werden hypnosystemische Strategien vermittelt, mit denen der entwicklungsförderliche Umgang mit Widersprüchlichkeiten, Konflikten, Überforderungen und Schuldgefühlen so gestalten werden kann, dass Kompetenzerleben unterstützt und Deeskalation und konstruktive Verantwortungsbereitschaft gefördert wird.

 

Die angebotenen Inhalte können in beratenden und psychotherapeutischen Kontexten in der Zusammenarbeit mit Menschen mit „heftigen“ Diagnosen (Somatisierungsstörung, Depression, Borderline, eskalierende Suchtphänomene, Selbst- und/oder Fremdgefährdung) nutzbringend angewendet werden.

 

Insbesondere wird dabei dargestellt, wie einzelne Therapieschritte in Abhängigkeit vom erlebtem Leid sinnvoll aufeinander aufgebaut und in stimmige Entwicklungsschritte gebracht werden können.

 

Mögliche Inhalte:

-Neurobiologische und entwicklungspsychologische Grundlagen zum Verständnis dieser Phänomene

-Entstehung,   Aufrechterhaltung und Eskalation – das Erleben von Angst, Abhängigkeit und der

Wunsch nach Erhalt von Selbstwirksamkeit

-Hypnosystemische Strategien zur Nutzung von Antreiberdynamiken für Entwicklungsimpulse und

Verantwortungsbereitschaft

-Hypnotherapeutische Methoden zur Auslösung von Parentifizierungen

-Die Rolle des Körpers in der Entwicklung von Eskalationsdynamiken – und dessen Nutzung zur

stimmigen De-Eskalation

-Passung von Bindungsforschung, neurobiologischen Modulationssystemen und einem nützlichen

Verständnis von Gegenwarten, Vergangenheiten und motivierenden Zukünften

-Therapeutisch sinnvoller Umgang mit Selbstverletzungen und potentiellen Fremdgefährdungen

-Hypnotherapeutische Strategien zum Schutz vor übergroßer Involviertheit von Therapeut*Innen in

emotionale Dynamiken

-Methapern, Geschichten, Trancen, „Nährendes“ für Betroffene und Helfende

 

 

Das Seminar ist so konzipiert, dass auch Kolleg*Innen ohne hypnotherapeutische Ausbildung von den Inhalten profitieren können.

Okt
29
Do
2020
„Merlin meets Erickson“ Zauberkunst und Hypnosetherapie – Michael Nigitz-Arch @ Schweizer Institut für Medizinische Hypnose
Okt 29 – Okt 30 ganztägig

Herbeiführen von kreativen Wendungen im Beratungsalltag (in der Psychotherapie, in der psychosozialen und medizinischen Gesprächsführung)

Die Neurowissenschaft zeigt uns eindrücklich die Wirkung von Überraschungsmomenten!   So verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „Magic Moments“

H. Erickson zeigte auf sehr kunstvolle Weise, wie mit Hilfe entsprechend angepasster Geschichten und/oder Ordeals (kreativen Verschreibungen) Lösungen möglich wurden.

 

Inhalt:

Wir möchten die Teilnehmer auf eine magische Wand-erung einladen. So hat der Wortstamm: „wand-“ die Bedeutung von „Veränderung“- wie in: „Wand-lung“ oder im englischen: The wand, der Zauberstab. Wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „Magic Moment“, als Geburtshelfer für Lösungen dienen.

So ein „heiteres“ Tun fördert die eigene Kreativität, welche wiederum der KlientIn zu Gute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Witze, Sprüche, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten!

Weiters werden Techniken vorgestellt, um auch als BeraterIn seine Wahrnehmung zu öffnen, um naheliegende Lösungen gemeinsam mit KlientInnen zu entdecken:

Was fehlt in der Gleichung: 10 11 = 10:50, ein mathematisches Zeichen? Nein! Zahlen programmieren uns auf Mathematik, dabei geht es hier um Zeit. Wer somit anders denkt, entdeckt, dass das Wort „vor“ fehlt.

Dieses „um die Ecke denken“ soll vermittelt werden. So erlernen Sie ganz Einfaches, aber nicht Banales aus unserem psychotherapeutischen und medizinischen Beratungsfundus, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen und sie so kreativ in die eigene therapeutische/beratende Arbeit einzuweben.

Erfahrung in der Arbeit mit Trancezuständen ist wünschenswert.

 

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Michael Nigitz-Arch

michael-rund