Feb
18
Fr
2022
„Timeline – Lösungen auf dem Weg“ Die Arbeit auf der Zeitlinie als kreative und effektive Intervention nutzen! mit Dr. Astrid Polanz-Burgstaller @ Top 5
Feb 18 – Feb 19 ganztägig

Die Basis der Arbeit bildet ein Seil, die symbolisierte Lebenslinie des Klienten, welche im äußeren Raum gelegt, oder im inneren Raum (Trance) vorgestellt wird. Wir begleiten die Klienten auf dieser Zeitreise, unter Einsatz hypnotherapeutischer Techniken, in die Vergangenheit (Regression) oder Zukunft (Progression), um im Hier und Jetzt, eine Veränderung erlebbar und spürbar zu machen.

Die Reise in die Vergangenheit (Regressionstechniken) nutzen wir um:

  • Bekannte und unbekannte Ressourcen (dissoziierte) zu aktivieren bzw. wiederzuentdecken (reassozieren),
  • erlebte Erfahrungen (bekannte oder unbekannte) zu verändern und neu zu erleben (neue Erinnerung oder Erfahrung im Hier und Jetzt zu etablieren),
  • Nicht bestellte Packerln (Aufträge, Schuldgefühle, direkt oder indirekt vermittelt z.B. durch Eltern), Vorwürfe, etc., dem Absender zurückgeben.

Die Reise in die Zukunft (Progression) nutzen wir beispielsweise um:

  • Positive Erfahrungen zu aktivieren und Handlungsfähigkeiten fühlbar zu machen,
  • Zielerreichungen werden erfahrbar, erlebbar und spürbar gemacht. In der Zukunft kann man beispielsweise Prüfungen, Operationen oder Konfliktgespräche, bewältigt haben und spüren wie gut sich das anfühlt.
  • Am Ende seiner Tage angekommen sein und Rückschau auf ein erfülltes Leben halten.

Die Arbeit auf der Timeline bietet eine wunderbare Basis um weitere Elemente aus der Hypnotherapie, der Ego State Therapie, der Energetischen Psychologie, der systemischen Therapie oder Verhaltenstherapie zu verwenden.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im praktischen Tun (Vortragende und TeilnehmerInnen). Dadurch sind Selbsterfahrungsaspekte gegeben.

 

Seminarzeit Fr. 14:00 – 21:00 Sa. 09:00 – 17:00

 

Referentin: Astrid Polanz-Burgstaller (Graz)

Zeit die man sich nimmt, ist Zeit, die einem etwas gibt.
Dr., Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Vt)
Arbeitsschwerpunkte
Ich bin in eigener Praxis als Psychotherapeutin, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Supervisorin und Coach tätig. Ich arbeite mit Menschen jeden Alters, die unterschiedliche Themen mitbringen. Dazu gehören Ängste, Zwänge, depressive Verstimmungen, Burnout, traumatische Erfahrungen, onkologische Erkrankungen, Trauer, Abschied nehmen, Gespräche über den Tod, etc. In letzter Zeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit wieder vermehrt in der Psychoonkologie, der Begleitung bei Behandlungsängsten bzw. Operationsvorbereitungen.
Als Supervisorin und Coach bin ich vor allem in der Lehre und im psychosozialen Bereich tätig und führe Einzelcoachings für Firmen durch.
Berufliche Tätigkeiten
– Leiterin des Milton Erickson Instituts Graz (mit meiner Kollegin Frau Dr. Novak-Rymarz).
– Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich.
– Lehrtherapeutin für Verhaltenstherapie.
– Lehrtrainerin und Supervisorin der Milton Erickson Gesellschaft.
– Ausbildnerin und Supervisorin für klinische Psychologie.
Ausbildungen
– Klinische Psychologie
– Gesundheitspsychologie
– Verkehrspsychologie
– Psychotherapie (VT)
– Klinische Hypnose (M.E.G.)
– Energetische Psychologie, Psychotherapie (Gallo, Bohne)
– Palliativ-Care
– Ego State Therapie
Erfahrungen aus all diesen Ausbildungsbereichen fließen in meine Tätigkeit ein. Hinzu kommen Erfahrungen aus der Buddhistischen Psychologie (Achtsamkeit) und Psychoonkologie.


Mrz
11
Fr
2022
Trauerbegleitung bei Kindern und Jugendlichen/ Dipl.Psych.Roland Kachler @ Altwirt, Seeham
Mrz 11 – Mrz 12 ganztägig
Trauerbegleitung bei Kindern und Jugendlichen/ Dipl.Psych.Roland Kachler @ Altwirt, Seeham

Hypnosystemische, traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Wenn Kinder oder Jugendliche einen nahen Menschen, meist einen Elternteil oder ein Geschwister verlieren, erleben sie häufig ein Verlusttrauma und einen komplexen Trauerprozess. Neben der Arbeit an der Trauer braucht es auch eine besondere, auf den Verlust bezogene bindungsorientierte traumatherapeutische Begleitung. Dabei trauern Kinder und Jugendliche nicht nur anders als Erwachsene, sondern für sie ist eine weitergehende innere Beziehung zum nahen Verstorbenen zentral. Kinder und Jugendliche werden im hypnosystemischen Ansatz angeleitet, die Liebe zu dem Verstorbenen zu gestalten und für den verstorbenen nahen Menschen einen sicheren Ort zu finden.

Im Workshop werden die hypnotherapeutischen, systemischen, bindungstheoretischen und traumatherapeutischen Hintergründe dieser traumafundierten Trauer- und (!) Beziehungsarbeit für Kinder und Jugendliche gezeigt.  Es werden viele kreative Methoden und Rituale für die Transformation des Verlusttraumas, für die Gestaltung der inneren Beziehung zum Verstorbenen und für die Externalisierung und Verabschiedung der Trauer vorgestellt. Systemisch werden auch die Angehörigen in die begleitende Arbeit einbezogen. Auch eigene frühe Verlusterfahrungen werden über Imaginationen einbezogen und reflektiert.

 

Literatur zur Vorbereitung:

Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis. Heidelberg, 2019, 5. Aufl.

Kachler, R.: Nachholende Trauerarbeit. Hypnosystemische Beratung und Therapie bei frühen Verlusten, 2018.

Kachler, R.: Traumatische Verluste. Hypnosystemische Beratung und Therapie von traumatisierten Trauernden. Ein Leitfaden für die Praxis, 2021.

Ab Herbst 2021:

Kachler, R.: Kinder im Verlustschmerz begleiten – Hypnosystemische, traumafundierte Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen, 2021

 

 

Über Roland Kachler:

Roland Kachler, Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Klinischer Transaktionsanalytiker (DGTA), Klinischer Hypnotherapeut (KliHyp MEG), Systemischer Paartherapeut, Supervisor (Ekful), Fortbildungen in hypnotherapeutischen und systemischen Ansätzen und in psychodynamisch-imaginativer Traumatherapie, langjährige Leitung einer psychologischen Beratungsstelle; zur Zeit eigene psychotherapeutische Praxis.

 

Seminartag 1: 14.00 h bis 21.00 h – Seminartag 2: 09.00 h bis 17.00 h

Mrz
18
Fr
2022
Depression und Burnout, Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ online/Hybrid Veranstaltung
Mrz 18 – Mrz 19 ganztägig
Depression und Burnout, Dipl. Psych. Ortwin Meiss @ online/Hybrid Veranstaltung

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die einen Burn-out erleben. Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genützt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen Reaktiven Depressionen sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nicht an Ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt Ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar.

Inhalte werden unter anderem sein:

Was tun, wenn der Klient …

  1. keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann (“eigentlich habe ich ja alles”) oder den Therapeuten mit Generalisierungen lähmt (“hat ja doch alles keinen Sinn”)
  2. keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt
  3. klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert
  4. ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann
  5. mit Suizid droht
  6. sich in einem akuten Burn-out befindet.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burn-out und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: “don´t work harder than the client”, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Über den Seminarleiter:

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

Seminarzeiten:

Seminartag 1: 14.00 h bis 21.00 h – Seminartag 2: 09.00 h bis 17.00 h

Apr
22
Fr
2022
„Schmerz“ mit Dr. Peter Keil @ Haus Barbara, Seeham
Apr 22 – Apr 23 ganztägig
"Schmerz" mit Dr. Peter Keil @ Haus Barbara, Seeham

Schmerzen sind der häufigste Grund, warum weltweit ein Arzt aufgesucht wird. Dies liegt vor allem daran, dass der Schmerz eine wichtige Signalfunktion im Körper besitzt. Was aber, wenn diese Signalfunktion plötzlich sinnlos wird, da das schmerzauslösende Geschehen bereits wieder abgeheilt ist? In diesem Falle sprechen wir dann von einer Chronifizierung des Schmerzes. Ab diesem Stadium steht nun weniger die somatische, also körperliche Komponente im Vordergrund, sondern vielmehr ein komplexes Bio-Psycho-Soziales Geschehen. Einhergehend mit chronischen Schmerzen finden sich in den allermeisten Fällen in weiterer Folge auch Begleiterkrankungen wie Depression oder Angst- und Panikstörungen. Ganz zu schweigen von sozialem Rückzug und Existenzängsten bei verlorengegangener Erwerbsfähigkeit.

Besonders im Bereich des chronischen Schmerzes steht uns mit der Hypnose ein probates und vor allem evidenzbasiertes Tool zur Verfügung, um einerseits Schmerzen positiv zu beeinflussen, vor allem aber, um die oben genannten Begleiterkrankungen rasch und wirkungsvoll zu behandeln.

Nach einem kurzen Überblick über die Mechanismen der Schmerzchronifizierung und die „schulmedizinische“ Therapie von chronischen Schmerzpatienten, soll sich dieses Seminar vor allem auf zwei Schwerpunkte konzentrieren: Einerseits die Behandlung des Schmerzes an sich, vor allem aber soll ein Fokus auf die Therapie der Begleiterkrankungen von chronischen Schmerzen gelegt werden, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

 

Dr. Peter Keil ist Assistenzarzt für Anästhesie und Intensivmedizin am Kepler Universitätsklinikum Linz. Klinische Hypnose nach Milton H. Erickson beim M.E.I. Seeham/Salzburg und Innsbruck, NLP Practitioner. Vorher am Universitätsklinikum Regensburg. Dort sammelte er Erfahrung im Bereich der Wachkraniotomie mit Hypnose bei Prof. Dr. Dr. Ernil Hansen. In der dortigen Schmerzklinik war er für die hypnotherapeutische Betreuung von chronischen Schmerzpatienten verantwortlich. Buchveröffentlichung „Ärztliche Hypnoseverfahren und Induktionstechniken“ beim österr. Ärzteverlag.

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

 

 

Mai
13
Fr
2022
„Merlin meets Erickson“ Zauberhafte Unterbrechungen in Therapie und Beratung – Michael Nigitz-Arch @ Eichstätt
Mai 13 – Mai 14 ganztägig

Zauberhafte Unterbrechungen in Therapie und Beratung zur Nutzung der psychologischen Wirkung von Musterunterbrechungen, Platzierung von Verschreibungen/Ordeals, und Ausschalten des „Autopiloten“ zur Erweiterung des therapeutischen Aktionsradius.

Ein Seminar das auch Zaubern kann!

 

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Mai
20
Fr
2022
Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten I @ Haus Barbara, Seeham
Mai 20 – Mai 21 ganztägig
Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten I @ Haus Barbara, Seeham | Matzing | Salzburg | Österreich

Referent: Christian Schwegler

Start Freitag 14:00

 Vorstellung verschiedener hypnotherapeutischer Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen

Theoretischer Hintergrund:  Nach Abschluss der hypnotherapeutischen Grundausbildung gibt es ein großes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen Krankheiten, in denen hypnotherapeutische Interventionen im direkten Bezug auf eine bestimmte Störung gelehrt werden. In diesem Workshop hat der Autor das Pferd einmal von der anderen Seite aufgezäumt und Techniken verschiedener Therapeuten zu einem Workshop zusammen gefasst, um die Möglichkeiten die sich aus diesen verschiedenen Ansätzen ergeben aufzuzeigen und gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, mit dem er einen guten Einstieg in die Praxis bekommt.

Lernziele:  Erlernen verschiedener hypnotherapeutischer Induktionen und Interventionen.

Inhaltlicher Ablauf:  Der Workshop stellt ein Dutzend verschiedene hypnotherapeutische Techniken vor. Diese werden seitens des theoretischen Hintergrundes, der Zielsetzung und der Durchführung besprochen und jeweils anhand von Fallbeispielen vertieft. Zusätzlich werden einige Induktionsverfahren auch praktisch mit den Teilnehmern durchgeführt. 

Autor: Christian Schwegler Schweizer Institut für Medizinische Hypnose (SIMH) Batteriestrasse 27 – PWS A-401 CH 4101 Bruderholz Schweiz christian@praxisschwegler.ch