Okt
16
Fr
2020
„Konflikte – Eskalationen – Schuldgefühle / Hypnosystemische Zugänge bei intensiven Somatisierungen, Suchtdynamiken, Eskalationen und Schuldgefühlen.“ mit Dr. Reinhold Bartl @ Seeham
Okt 16 um 14:00 – Okt 17 um 17:00

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Dr. Reinhold Bartl

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Konflikte, Eskalationen und Schuldgefühle, häufig gepaart mit somatischen Symptome und/oder Suchterleben, sind häufige Problemerzählungen von Menschen, die therapeutische, medizinische und beratende Kontexte aufsuchen.

Diese Phänomene sind in ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung  auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden und gegenseitig bedingt. Das Seminar bietet Gelegenheit, sich mit den Gemeinsamkeiten, Unterschieden und wechselseitigen Bedingtheiten differenziert zu beschäftigen.

Dazu kann gegenwärtiges Wissen aus dem Bereich der Bindungsforschung, Entwicklungs-psychologie, Neurobiologie und Sozialpsychologie für die moderne Hypnotherapie nützlich aufbereitet werden. Das Wissen hilft besser zu verstehen, wie leidvolle Konfliktformen entstehen, sich in unkontrollierte Eskalationen entwickeln und u.a. über Schuldgefühle und Suchtmittel unzufriedenstellend geregelt werden.

Im Seminar werden hypnosystemische Strategien vermittelt, mit denen der entwicklungsförderliche Umgang mit Widersprüchlichkeiten, Konflikten, Überforderungen und Schuldgefühlen so gestalten werden kann, dass Kompetenzerleben unterstützt und Deeskalation und konstruktive Verantwortungsbereitschaft gefördert wird.

 

Die angebotenen Inhalte können in beratenden und psychotherapeutischen Kontexten in der Zusammenarbeit mit Menschen mit „heftigen“ Diagnosen (Somatisierungsstörung, Depression, Borderline, eskalierende Suchtphänomene, Selbst- und/oder Fremdgefährdung) nutzbringend angewendet werden.

 

Insbesondere wird dabei dargestellt, wie einzelne Therapieschritte in Abhängigkeit vom erlebtem Leid sinnvoll aufeinander aufgebaut und in stimmige Entwicklungsschritte gebracht werden können.

 

Mögliche Inhalte:

-Neurobiologische und entwicklungspsychologische Grundlagen zum Verständnis dieser Phänomene

-Entstehung,   Aufrechterhaltung und Eskalation – das Erleben von Angst, Abhängigkeit und der

Wunsch nach Erhalt von Selbstwirksamkeit

-Hypnosystemische Strategien zur Nutzung von Antreiberdynamiken für Entwicklungsimpulse und

Verantwortungsbereitschaft

-Hypnotherapeutische Methoden zur Auslösung von Parentifizierungen

-Die Rolle des Körpers in der Entwicklung von Eskalationsdynamiken – und dessen Nutzung zur

stimmigen De-Eskalation

-Passung von Bindungsforschung, neurobiologischen Modulationssystemen und einem nützlichen

Verständnis von Gegenwarten, Vergangenheiten und motivierenden Zukünften

-Therapeutisch sinnvoller Umgang mit Selbstverletzungen und potentiellen Fremdgefährdungen

-Hypnotherapeutische Strategien zum Schutz vor übergroßer Involviertheit von Therapeut*Innen in

emotionale Dynamiken

-Methapern, Geschichten, Trancen, „Nährendes“ für Betroffene und Helfende

 

 

Das Seminar ist so konzipiert, dass auch Kolleg*Innen ohne hypnotherapeutische Ausbildung von den Inhalten profitieren können.

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Okt
29
Do
2020
„Merlin meets Erickson“ Zauberkunst und Hypnosetherapie – Michael Nigitz-Arch @ Schweizer Institut für Medizinische Hypnose
Okt 29 – Okt 30 ganztägig

Herbeiführen von kreativen Wendungen im Beratungsalltag (in der Psychotherapie, in der psychosozialen und medizinischen Gesprächsführung)

Die Neurowissenschaft zeigt uns eindrücklich die Wirkung von Überraschungsmomenten!   So verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „Magic Moments“

H. Erickson zeigte auf sehr kunstvolle Weise, wie mit Hilfe entsprechend angepasster Geschichten und/oder Ordeals (kreativen Verschreibungen) Lösungen möglich wurden.

 

Inhalt:

Wir möchten die Teilnehmer auf eine magische Wand-erung einladen. So hat der Wortstamm: „wand-“ die Bedeutung von „Veränderung“- wie in: „Wand-lung“ oder im englischen: The wand, der Zauberstab. Wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „Magic Moment“, als Geburtshelfer für Lösungen dienen.

So ein „heiteres“ Tun fördert die eigene Kreativität, welche wiederum der KlientIn zu Gute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Witze, Sprüche, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten!

Weiters werden Techniken vorgestellt, um auch als BeraterIn seine Wahrnehmung zu öffnen, um naheliegende Lösungen gemeinsam mit KlientInnen zu entdecken:

Was fehlt in der Gleichung: 10 11 = 10:50, ein mathematisches Zeichen? Nein! Zahlen programmieren uns auf Mathematik, dabei geht es hier um Zeit. Wer somit anders denkt, entdeckt, dass das Wort „vor“ fehlt.

Dieses „um die Ecke denken“ soll vermittelt werden. So erlernen Sie ganz Einfaches, aber nicht Banales aus unserem psychotherapeutischen und medizinischen Beratungsfundus, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen und sie so kreativ in die eigene therapeutische/beratende Arbeit einzuweben.

Erfahrung in der Arbeit mit Trancezuständen ist wünschenswert.

 

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Nov
6
Fr
2020
„Alle wollen nur mein Bestes, aber ich gebe es nicht her – Umgang mit Verweigerung bei Kindern und Jugendlichen“ mit Dipl. Päd. Barbara und Michael Nigitz-Arch
Nov 6 um 14:00 – Nov 7 um 17:00

„Alle wollen mein Bestes, aber ich gebe es nicht her“

In dem Workshop geht es um im Wesentlichen um Rapportaufbau und Veränderungsarbeit unter besonderen Bedingungen. Diese besondere Bedingung ist der Kontext von Unfreiwilligkeit bzw. die Arbeitsprämisse von hohem Misstrauen der KlientInnen bezüglich der nahen Begegnung und Interaktion mit erwachsenen Personen, wie auch die therapeutische Begegnung eine ist. Konflikthafte Konfrontationen, aber auch Aspekte der Verweigerung bei jugendlichen KlientInnen werden anhand von Beispielen aus dem Blickwinkel der Gegensatzpaare Verweigerung und Kooperation, von Macht und Bedeutsamkeit, von Bedürfnis und Erwartung betrachtet.

Die Strategie der Verweigerung, des scheinbaren Nicht-Tuns, Nicht-Zeigens, Nicht-Gebens erzielt im System Wirkung, Mächtigkeit. Diese Macht beinhaltet auch den lebensnotwendigen Aspekt der Bedeutsamkeit. Erfahren von Bedeutsamkeit als soziales Grundbedürfnis des Menschen ist das Stichwort, welches in die Konzeption von Kooperationsmodellen mit dem Jugendlichen führen kann. Kooperation auf Augenhöhe!

Durch Verweigerung zeigen Menschen Grenzen auf und fordern ihr Gegenüber – so auch uns PsychotherapeutInnen – als Person heraus. So auch in triangulären therapeutischen Kontexten von Fremdzuweisung oder der so verstandenen Botschaft des „du sollst dich ändern!“. Diese Heraus-Forderung im positiven Sinn als Herausforderung zu nutzen ist Ziel und Inhalt unseres Workshops.

Als Workshopmethoden sind zu nennen:

– exemplarische Falldarstellungen und darauf bezogene Rollenspiele,

– Übungen zur Gesprächsführung

– Übungen zur Selbsterfahrung

– Geschichten, Metaphern, Zaubereien

– anonymisierte Falldarstellungen aus der psychotherapeutischen Praxis

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

Mitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich, www.meg-oesterreich.at

Akkreditierter Veranstalter der PTK Bayern

16 DFP Punkte

 

Dipl.Päd. Barbara Nigitz-Arch

U

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Nov
27
Fr
2020
Selbstwert – Werte – Wertschätzung – Martina Gross – Neuer Termin! @ Seeham
Nov 27 um 14:00 – Nov 28 um 17:00

[vc_row][vc_column][vc_column_text]1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Selbstwert – Werte – Wertschätzung

Das Thema Selbstwert beschäftigt Menschen aus unterschiedlichen Beweggründen schon immer. In Psychotherapien, Coachings und Beratungen begegnen wir diesen Phänomenen vor allem in ihren Schattenseiten.

 

Klient*innen scheinen Gewissheiten in sich zu tragen, nicht „wertvoll“ zu sein. Kleine Schritte in Richtung gewünschte Veränderung aber auch großer Erfolge in unterschiedlichen anderen Kontexten werden abgewertet oder auch als Selbstverständlichkeit erlebt.

Unterstützende Anerkennung verpufft als nicht spürbare Option eines Blicks auf ihre Biographie und auch ihre Zukunft.
Phänomene, selbst wenn sie zunächst als hinderlich und blockierend erlebt und erfahren werden, können aus hypnosystemischer Sicht als Lösungsversuche verstanden werden und bieten uns demnach die Möglichkeit Menschen mit ihrer persönlichen Wahrnehmung der Welt kennenzulernen, auf ihre dahinterliegende Anliegen und Bedürfnisse aufmerksam zu werden und hilfreiche und nachhaltige Veränderungen und Entwicklungen zu begleiten.

Hypnosystemische Konzepte ermöglichen auf unterschiedlichen Ebenen in Kontakt mit den Stärken und Kompetenzen der Menschen zu kommen und diese nutzbar zu machen für den Umgang mit herausfordernden Alltagswelten.

 

Inhalte des Seminars

  • Aufbau von Wertschätzung als grundlegende hypnosystemische Haltung
  • Wiedereinführung von Beobachterkompetenz
  • Werte utilisieren als kraftspendende Berater*innen aus Vergangenheit und Gegenwart
  • Begleiten kraftraubender innerer Zerrissenheiten zu Kooperationsfelder für gelingende innere Balancen
  • Inneren „Abwerter*innen“ und „Zweifler*innen“ als bemühte Seiten verstehen, die sich für wichtige Anliegen, Bedürfnisse und Wünsche der Klient*innen (und Therapeut*innen) einsetzen.
  • Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge als Umgangsformen mit sich selbst etablieren

 

Die Teilnehmer*innen sind eingeladen die Inhalte für Fragestellungen aus den eigenen beruflichen Kontexten aber auch für persönliche Themen zu nutzen.

 

Im Seminar werden eine nützliche Auswahl an theoretischen Inputs, Demonstrationen und praktischen Übungen auf der Basis hypnosystemischer Konzepte vorgestellt, die sich im Aufbau kompetenter und flexibler Erlebens – und Kommunikationsformen bewähren.

 

Maga. Martina Gross

Geborene Wienerin, gelernte klinische Psychologin, hypnosystemische Psychotherapeutin, Supervisorin und Lehrtrainerin für Klinische Hypnose.

Nach langjähriger klinischer Tätigkeit an größeren Institutionen in Wien, seit 2011 ausschließlich in freier Praxis tätig.

2010 Gründung Hypno-Synstitut – das erste hypnosystemische Zentrum in Wien  – für Fort- und  Weiterbildungen in den Bereichen Klinische Hypnose und hypnosystemische Konzepte.

Lehrtätigkeit an unterschiedlichen Instituten in Wien und zunehmend auch österreichweit und im sonstigen deutschsprachigen Raum.

 

Martina Gross

Leiterin des Hypno-Synstitut – Wien
Klinische Psychologin
Systemische Psychotherapeutin und Hypnotherapeutin nach Milton Erickson in freier Praxis
Lehrtrainerin für klinische Hypnose

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Dez
11
Fr
2020
Adipositas, Binge-Eating Disorder, Dr.Cornelie Schweizer @ Seeham
Dez 11 um 14:00 – Dez 12 um 17:30
Adipositas, Binge-Eating Disorder, Dr.Cornelie Schweizer @ Seeham

Hypnotherapeutische Konzepte bei Adipositas und Binge-Eating-Disorder

Das Seminar bietet zunächst eine kurze theoretische Einführung zur Entstehung von Essstörungen und die den hypnotherapeutischen Konzepten zugrundeliegenden ätiologischen Modelle. Anschließend werden hypnotherapeutische bzw. multikomponenten Programme unter Einbezug von VT- Elementen zu deren Behandlung im Gruppen- und Einzelsetting vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, durch praktische Übungen in Groß- und Kleingruppe einen möglichst praxisnahen Zugang zur Thematik zu ermöglichen, so dass die Teilnehmenden anschließend mit einem gut gefüllten Werkzeugkoffer die hypnotherapeutische Arbeit mit übergewichtigen KlientInnen beginnen können.

Jan
22
Fr
2021
„Timeline – Lösungen auf dem Weg“ Die Arbeit auf der Zeitlinie als kreative und effektive Intervention nutzen! mit Dr. Astrid Polanz-Burgstaller @ Top 5
Jan 22 – Jan 23 ganztägig

Die Basis der Arbeit bildet ein Seil, die symbolisierte Lebenslinie des Klienten, welche im äußeren Raum gelegt, oder im inneren Raum (Trance) vorgestellt wird. Wir begleiten die Klienten auf dieser Zeitreise, unter Einsatz hypnotherapeutischer Techniken, in die Vergangenheit (Regression) oder Zukunft (Progression), um im Hier und Jetzt, eine Veränderung erlebbar und spürbar zu machen.

Die Reise in die Vergangenheit (Regressionstechniken) nutzen wir um:

  • Bekannte und unbekannte Ressourcen (dissoziierte) zu aktivieren bzw. wiederzuentdecken (reassozieren),
  • erlebte Erfahrungen (bekannte oder unbekannte) zu verändern und neu zu erleben (neue Erinnerung oder Erfahrung im Hier und Jetzt zu etablieren),
  • Nicht bestellte Packerln (Aufträge, Schuldgefühle, direkt oder indirekt vermittelt z.B. durch Eltern), Vorwürfe, etc., dem Absender zurückgeben.

Die Reise in die Zukunft (Progression) nutzen wir beispielsweise um:

  • Positive Erfahrungen zu aktivieren und Handlungsfähigkeiten fühlbar zu machen,
  • Zielerreichungen werden erfahrbar, erlebbar und spürbar gemacht. In der Zukunft kann man beispielsweise Prüfungen, Operationen oder Konfliktgespräche, bewältigt haben und spüren wie gut sich das anfühlt.
  • Am Ende seiner Tage angekommen sein und Rückschau auf ein erfülltes Leben halten.

Die Arbeit auf der Timeline bietet eine wunderbare Basis um weitere Elemente aus der Hypnotherapie, der Ego State Therapie, der Energetischen Psychologie, der systemischen Therapie oder Verhaltenstherapie zu verwenden.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im praktischen Tun (Vortragende und TeilnehmerInnen). Dadurch sind Selbsterfahrungsaspekte gegeben.

 

Seminarzeit Fr. 14:00 – 21:00 Sa. 09:00 – 17:00

 

Referentin: Astrid Polanz-Burgstaller (Graz)

Zeit die man sich nimmt, ist Zeit, die einem etwas gibt.
Dr., Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Vt)
Arbeitsschwerpunkte
Ich bin in eigener Praxis als Psychotherapeutin, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Supervisorin und Coach tätig. Ich arbeite mit Menschen jeden Alters, die unterschiedliche Themen mitbringen. Dazu gehören Ängste, Zwänge, depressive Verstimmungen, Burnout, traumatische Erfahrungen, onkologische Erkrankungen, Trauer, Abschied nehmen, Gespräche über den Tod, etc. In letzter Zeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit wieder vermehrt in der Psychoonkologie, der Begleitung bei Behandlungsängsten bzw. Operationsvorbereitungen.
Als Supervisorin und Coach bin ich vor allem in der Lehre und im psychosozialen Bereich tätig und führe Einzelcoachings für Firmen durch.
Berufliche Tätigkeiten
– Leiterin des Milton Erickson Instituts Graz (mit meiner Kollegin Frau Dr. Novak-Rymarz).
– Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich.
– Lehrtherapeutin für Verhaltenstherapie.
– Lehrtrainerin und Supervisorin der Milton Erickson Gesellschaft.
– Ausbildnerin und Supervisorin für klinische Psychologie.
Ausbildungen
– Klinische Psychologie
– Gesundheitspsychologie
– Verkehrspsychologie
– Psychotherapie (VT)
– Klinische Hypnose (M.E.G.)
– Energetische Psychologie, Psychotherapie (Gallo, Bohne)
– Palliativ-Care
– Ego State Therapie
Erfahrungen aus all diesen Ausbildungsbereichen fließen in meine Tätigkeit ein. Hinzu kommen Erfahrungen aus der Buddhistischen Psychologie (Achtsamkeit) und Psychoonkologie.


Feb
19
Fr
2021
Die Methoden des Sherlock Holmes in der Psychotherapie, Dipl.Psych.Andreas Steiner/Köln @ Seeham
Feb 19 – Feb 20 ganztägig
Die Methoden des Sherlock Holmes in der Psychotherapie, Dipl.Psych.Andreas Steiner/Köln @ Seeham

aus unserer Korrespondenz:

In der Ausbildung, die ich in Köln leite, habe ich z.B. als besonderen Schwerpunkt die „Skriptdiagnostik“ und den Ursprung des Skriptes in der Familiengeschichte. Das ist für Therapeuten interessant, die selbst nicht mit Aufstellungen arbeiten, aber den Wissenshintergrund dazu benutzen. Man könnte das „DerTherapeut als Detektiv“ oder Die Methoden des Sherlock Holmes in der Psychotherapie“ oder so nennen.

Abstract folgt

Apr
23
Fr
2021
„Schmerz“ mit Dr. Peter Keil @ Seeham
Apr 23 um 14:00 – Apr 24 um 17:00

Dr. Peter Keil ist Assistenzarzt für Anästhesie und Intensivmedizin am Kepler Universitätsklinikum Linz. Klinische Hypnose nach Milton H. Erickson beim M.E.I. Seeham/Salzburg und Innsbruck, NLP Practitioner. Vorher am Universitätsklinikum Regensburg. Dort sammelte er Erfahrung im Bereich der Wachkraniotomie mit Hypnose bei Prof. Dr. Dr. Ernil Hansen. In der dortigen Schmerzklinik war er für die hypnotherapeutische Betreuung von chronischen Schmerzpatienten verantwortlich. Buchveröffentlichung „Ärztliche Hypnoseverfahren und Induktionstechniken“ beim österr. Ärzteverlag.

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Details zum Seminarinhalt werden noch bekannt gegeben.

 

Okt
1
Fr
2021
Hypnotherapeutische Ansätze bei Übergewicht und Essstörungen, Ortwin Meiss @ Seeham
Okt 1 – Okt 2 ganztägig
Hypnotherapeutische Ansätze bei Übergewicht und Essstörungen, Ortwin Meiss @ Seeham

Hypnotherapeutische Ansätze bei Übergewicht und Essstörungen

 

– Übermäßiges Essen zu kontrollieren, klappt so lange, bis die Kontrolle zusammenbricht –

 

Die Vorstellung, ein Gewichtsproblem oder eine Essstörung könne man weghypnotisieren ohne die Hintergründe zu bearbeiten, erweist sich in den meisten Fällen als Illusion. Gewichtsprobleme und Essstörungen können als Symptome verstanden werden, welche der Organismus produziert, um seine innere Stabilität zu gewährleisten. Werden die meist unbewussten Themen, welche die Symptome zu Tage treten lassen, bearbeitet, ergibt sich meist von selbst ein gesundes Essverhalten. Da Übergewicht und Essstörungen verschiedene Hintergründe haben können, sollte der hypnotherapeutische Ansatz auf die Hintergrundsproblematik zugeschnittenen sein, um einen Therapieerfolg zu erzielen.

 

Typische Themen, die mit einer Übergewichtsproblematik und mit Essstörungen verbunden sein können:

 

  • Stress, Frust und Unbefriedigung (Essen als Frustbewältigung)
  • Einsamkeit und das Gefühl, nicht geliebt zu werden (Essen als Trost)
  • Selbsthass und Selbstablehnung (Essen als Aggressionsabbau)
  • Entfremdung von den eigenen Bedürfnissen (Essen als Versuch, sich etwas Gutes zu tun)
  • Ängste und Traumata (Essen zur Beruhigung und Ablenkung)
  • Magersucht als Strategie nichts zu fühlen,um bestimmte Entwicklungsschritte zu vermeiden oder als Abgrenzungsversuch bzw. verdeckte Aggression
  • Bulemie als Ausdruck von Selbstwertproblemen Der Workshop zeigt die Anwendung Hypnotherapeutischer Ansätze in der Arbeit mit übergewichtigen und essgestörten Klienten. Die Methoden werden demonstriert und geübt, so dass jeder neben der Erweiterung seiner therapeutischen Fähigkeiten seinem persönlichen Wohlfühlgewicht näher zu kommen kann.

 

Über den Seminarleiter:

 

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

Okt
8
Fr
2021
„Reizdarm und Bauchbezogene Hypnose“ mit Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser @ Seeham
Okt 8 – Okt 9 ganztägig

Funktionelle Magen-Darmbeschwerden wie das Reizdarmsyndrom (RDS) sind häufige Beschwerdebilder, die in den Ordinationen von HausärztInnen und GastroenterologInnen sowie psychotherapeutischen Praxen (bei PatientInnen mit Angststörungen und somatoformen Störungen) behandelt werden. Die Magen-Darmbeschwerden sind mit Medikamenten oder psychotherapeutischen Verfahren oft schlecht beeinflussbar. Mit der von Prof. Peter Whorwell (Manchester, Großbritannien) entwickelten „Bauch bezogenen Hypnose“ (gut directed hypnosis) liegt eine Technik vor, welche auch bei Betroffenen wirksam ist, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen. Die Effektivität dieser Hypnose wurde in mehreren kontrollierten Studien nachgewiesen, zuletzt auch in Form einer Gruppentherapie im AKH Wien. Die Hypnose wird in den Leitlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms von der britischen, der deutschen und der US-Amerikanischen gastroenterologischen Gesellschaft empfohlen und soll auch österreichischen PatientInnen angeboten werden.

Im geplanten Seminar soll Folgendes vermittelt werden:
•               Grundverständnis für funktionelle gastrointestinale Störungen und das RDS       (Übersichtsartikel, Gesprächsführungs-Video, Symptomtagebuch)
•               Überweisung und Motivation zur „auf den Bauch bezogenen Hypnose“
•               Vorbereitung und Technik der „gut directed Hypnose“: Wachsuggestionen. Die
TeilnehmerInnen erhalten die deutschen Übersetzungen der in wissenschaftlichen Studien
verwendeten Hypnoseprotokolle (soweit verfügbar), Gruppensetting und Besonderheiten
•               Indikationen und Durchführung der Kombination mit kognitiv- verhaltenstherapeutischen
und psychodynamischen Techniken

Methoden: Theorie, Handouts, Demonstrationen und Übungen der auf den Bauch bezogenen Hypnose, Video zu RDS Zielgruppe des Seminars: Ärzte/innen (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie), die mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten. Psychologische oder ärztliche PsychotherapeutInnen, die mit PatientInnen mit Angststörungen mit darmbezogenen Symptomen und/oder mit PatientInnen mit Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen arbeiten.

Folgende Vorbildungen sind bei einer Teilnahme erwünscht
Für Ärzte/innen: ÖÄK-Diplom (bzw. in Ausbildung) für Psychosomatische oder Psychotherapeutische Medizin/Psychotherapie (für deutsche ÄrztInnen: psychosomatische Grundversorgung oder Zusatzbezeichnung Psychotherapie) Für PsychologInnen: (in Ausbildung zur) Psychotherapie
Alle sollten mindestens 2 Jahre Berufserfahrung und einen Grundkurs in medizinischer Hypnose aufweisen.

Seminarzeiten: Freitag 14:30 – 21:00 und Samstag 09:00 – 17:00
Zertifiziert nach den Richtlinien der MEG Österreich; 8 DFP Punkte

Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser

Gabriele Moser