Okt
16
Fr
2020
„Konflikte – Eskalationen – Schuldgefühle / Hypnosystemische Zugänge bei intensiven Somatisierungen, Suchtdynamiken, Eskalationen und Schuldgefühlen.“ mit Dr. Reinhold Bartl @ Seeham
Okt 16 um 14:00 – Okt 17 um 17:00

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Dr. Reinhold Bartl

1. Seminartag 14:00 – 21:00, 2. Seminartag 09:00 – 17:00

Konflikte, Eskalationen und Schuldgefühle, häufig gepaart mit somatischen Symptome und/oder Suchterleben, sind häufige Problemerzählungen von Menschen, die therapeutische, medizinische und beratende Kontexte aufsuchen.

Diese Phänomene sind in ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung  auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden und gegenseitig bedingt. Das Seminar bietet Gelegenheit, sich mit den Gemeinsamkeiten, Unterschieden und wechselseitigen Bedingtheiten differenziert zu beschäftigen.

Dazu kann gegenwärtiges Wissen aus dem Bereich der Bindungsforschung, Entwicklungs-psychologie, Neurobiologie und Sozialpsychologie für die moderne Hypnotherapie nützlich aufbereitet werden. Das Wissen hilft besser zu verstehen, wie leidvolle Konfliktformen entstehen, sich in unkontrollierte Eskalationen entwickeln und u.a. über Schuldgefühle und Suchtmittel unzufriedenstellend geregelt werden.

Im Seminar werden hypnosystemische Strategien vermittelt, mit denen der entwicklungsförderliche Umgang mit Widersprüchlichkeiten, Konflikten, Überforderungen und Schuldgefühlen so gestalten werden kann, dass Kompetenzerleben unterstützt und Deeskalation und konstruktive Verantwortungsbereitschaft gefördert wird.

 

Die angebotenen Inhalte können in beratenden und psychotherapeutischen Kontexten in der Zusammenarbeit mit Menschen mit „heftigen“ Diagnosen (Somatisierungsstörung, Depression, Borderline, eskalierende Suchtphänomene, Selbst- und/oder Fremdgefährdung) nutzbringend angewendet werden.

 

Insbesondere wird dabei dargestellt, wie einzelne Therapieschritte in Abhängigkeit vom erlebtem Leid sinnvoll aufeinander aufgebaut und in stimmige Entwicklungsschritte gebracht werden können.

 

Mögliche Inhalte:

-Neurobiologische und entwicklungspsychologische Grundlagen zum Verständnis dieser Phänomene

-Entstehung,   Aufrechterhaltung und Eskalation – das Erleben von Angst, Abhängigkeit und der

Wunsch nach Erhalt von Selbstwirksamkeit

-Hypnosystemische Strategien zur Nutzung von Antreiberdynamiken für Entwicklungsimpulse und

Verantwortungsbereitschaft

-Hypnotherapeutische Methoden zur Auslösung von Parentifizierungen

-Die Rolle des Körpers in der Entwicklung von Eskalationsdynamiken – und dessen Nutzung zur

stimmigen De-Eskalation

-Passung von Bindungsforschung, neurobiologischen Modulationssystemen und einem nützlichen

Verständnis von Gegenwarten, Vergangenheiten und motivierenden Zukünften

-Therapeutisch sinnvoller Umgang mit Selbstverletzungen und potentiellen Fremdgefährdungen

-Hypnotherapeutische Strategien zum Schutz vor übergroßer Involviertheit von Therapeut*Innen in

emotionale Dynamiken

-Methapern, Geschichten, Trancen, „Nährendes“ für Betroffene und Helfende

 

 

Das Seminar ist so konzipiert, dass auch Kolleg*Innen ohne hypnotherapeutische Ausbildung von den Inhalten profitieren können.

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Okt
29
Do
2020
„Merlin meets Erickson“ Zauberkunst und Hypnosetherapie – Michael Nigitz-Arch @ Schweizer Institut für Medizinische Hypnose
Okt 29 – Okt 30 ganztägig

Herbeiführen von kreativen Wendungen im Beratungsalltag (in der Psychotherapie, in der psychosozialen und medizinischen Gesprächsführung)

Die Neurowissenschaft zeigt uns eindrücklich die Wirkung von Überraschungsmomenten!   So verstehen wir zunehmend die positive Wirkung dieser „Magic Moments“

H. Erickson zeigte auf sehr kunstvolle Weise, wie mit Hilfe entsprechend angepasster Geschichten und/oder Ordeals (kreativen Verschreibungen) Lösungen möglich wurden.

 

Inhalt:

Wir möchten die Teilnehmer auf eine magische Wand-erung einladen. So hat der Wortstamm: „wand-“ die Bedeutung von „Veränderung“- wie in: „Wand-lung“ oder im englischen: The wand, der Zauberstab. Wie schon die alten Philosophen in den Wandelhallen wandelten, um neue Erkenntnisse zu erlangen, so kann auch eine Geschichte, verbunden mit einem „Magic Moment“, als Geburtshelfer für Lösungen dienen.

So ein „heiteres“ Tun fördert die eigene Kreativität, welche wiederum der KlientIn zu Gute kommt. Als Werkzeuge zum Entdecken des kreativen Potentials dienen: Geschichten, Märchen, Witze, Sprüche, Rituale, Zaubereien und andere Merk-würdigkeiten!

Weiters werden Techniken vorgestellt, um auch als BeraterIn seine Wahrnehmung zu öffnen, um naheliegende Lösungen gemeinsam mit KlientInnen zu entdecken:

Was fehlt in der Gleichung: 10 11 = 10:50, ein mathematisches Zeichen? Nein! Zahlen programmieren uns auf Mathematik, dabei geht es hier um Zeit. Wer somit anders denkt, entdeckt, dass das Wort „vor“ fehlt.

Dieses „um die Ecke denken“ soll vermittelt werden. So erlernen Sie ganz Einfaches, aber nicht Banales aus unserem psychotherapeutischen und medizinischen Beratungsfundus, um mit offenen Augen den natürlichen Wundern zu begegnen und sie so kreativ in die eigene therapeutische/beratende Arbeit einzuweben.

Erfahrung in der Arbeit mit Trancezuständen ist wünschenswert.

 

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

16 DFP Punkte

 

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Nov
6
Fr
2020
„Alle wollen nur mein Bestes, aber ich gebe es nicht her – Umgang mit Verweigerung bei Kindern und Jugendlichen“ mit Dipl. Päd. Barbara und Michael Nigitz-Arch
Nov 6 um 14:00 – Nov 7 um 17:00

„Alle wollen mein Bestes, aber ich gebe es nicht her“

In dem Workshop geht es um im Wesentlichen um Rapportaufbau und Veränderungsarbeit unter besonderen Bedingungen. Diese besondere Bedingung ist der Kontext von Unfreiwilligkeit bzw. die Arbeitsprämisse von hohem Misstrauen der KlientInnen bezüglich der nahen Begegnung und Interaktion mit erwachsenen Personen, wie auch die therapeutische Begegnung eine ist. Konflikthafte Konfrontationen, aber auch Aspekte der Verweigerung bei jugendlichen KlientInnen werden anhand von Beispielen aus dem Blickwinkel der Gegensatzpaare Verweigerung und Kooperation, von Macht und Bedeutsamkeit, von Bedürfnis und Erwartung betrachtet.

Die Strategie der Verweigerung, des scheinbaren Nicht-Tuns, Nicht-Zeigens, Nicht-Gebens erzielt im System Wirkung, Mächtigkeit. Diese Macht beinhaltet auch den lebensnotwendigen Aspekt der Bedeutsamkeit. Erfahren von Bedeutsamkeit als soziales Grundbedürfnis des Menschen ist das Stichwort, welches in die Konzeption von Kooperationsmodellen mit dem Jugendlichen führen kann. Kooperation auf Augenhöhe!

Durch Verweigerung zeigen Menschen Grenzen auf und fordern ihr Gegenüber – so auch uns PsychotherapeutInnen – als Person heraus. So auch in triangulären therapeutischen Kontexten von Fremdzuweisung oder der so verstandenen Botschaft des „du sollst dich ändern!“. Diese Heraus-Forderung im positiven Sinn als Herausforderung zu nutzen ist Ziel und Inhalt unseres Workshops.

Als Workshopmethoden sind zu nennen:

– exemplarische Falldarstellungen und darauf bezogene Rollenspiele,

– Übungen zur Gesprächsführung

– Übungen zur Selbsterfahrung

– Geschichten, Metaphern, Zaubereien

– anonymisierte Falldarstellungen aus der psychotherapeutischen Praxis

Seminarzeiten: Freitag 14:00 – 21:00  und  Samstag 09:00 – 17:00

Zertifizierung nach den Richtlinien der MEG Österreich

Mitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich, www.meg-oesterreich.at

Akkreditierter Veranstalter der PTK Bayern

16 DFP Punkte

 

Dipl.Päd. Barbara Nigitz-Arch

U

Michael Nigitz-Arch

michael-rund

Dez
11
Fr
2020
Adipositas, Binge-Eating Disorder, Dr.Cornelie Schweizer @ Seeham
Dez 11 um 14:00 – Dez 12 um 17:30
Adipositas, Binge-Eating Disorder, Dr.Cornelie Schweizer @ Seeham

Hypnotherapeutische Konzepte bei Adipositas und Binge-Eating-Disorder

Das Seminar bietet zunächst eine kurze theoretische Einführung zur Entstehung von Essstörungen und die den hypnotherapeutischen Konzepten zugrundeliegenden ätiologischen Modelle. Anschließend werden hypnotherapeutische bzw. multikomponenten Programme unter Einbezug von VT- Elementen zu deren Behandlung im Gruppen- und Einzelsetting vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, durch praktische Übungen in Groß- und Kleingruppe einen möglichst praxisnahen Zugang zur Thematik zu ermöglichen, so dass die Teilnehmenden anschließend mit einem gut gefüllten Werkzeugkoffer die hypnotherapeutische Arbeit mit übergewichtigen KlientInnen beginnen können.

Jan
22
Fr
2021
„Timeline – Lösungen auf dem Weg“ Die Arbeit auf der Zeitlinie als kreative und effektive Intervention nutzen! mit Dr. Astrid Polanz-Burgstaller @ Top 5
Jan 22 – Jan 23 ganztägig

Die Basis der Arbeit bildet ein Seil, die symbolisierte Lebenslinie des Klienten, welche im äußeren Raum gelegt, oder im inneren Raum (Trance) vorgestellt wird. Wir begleiten die Klienten auf dieser Zeitreise, unter Einsatz hypnotherapeutischer Techniken, in die Vergangenheit (Regression) oder Zukunft (Progression), um im Hier und Jetzt, eine Veränderung erlebbar und spürbar zu machen.

Die Reise in die Vergangenheit (Regressionstechniken) nutzen wir um:

  • Bekannte und unbekannte Ressourcen (dissoziierte) zu aktivieren bzw. wiederzuentdecken (reassozieren),
  • erlebte Erfahrungen (bekannte oder unbekannte) zu verändern und neu zu erleben (neue Erinnerung oder Erfahrung im Hier und Jetzt zu etablieren),
  • Nicht bestellte Packerln (Aufträge, Schuldgefühle, direkt oder indirekt vermittelt z.B. durch Eltern), Vorwürfe, etc., dem Absender zurückgeben.

Die Reise in die Zukunft (Progression) nutzen wir beispielsweise um:

  • Positive Erfahrungen zu aktivieren und Handlungsfähigkeiten fühlbar zu machen,
  • Zielerreichungen werden erfahrbar, erlebbar und spürbar gemacht. In der Zukunft kann man beispielsweise Prüfungen, Operationen oder Konfliktgespräche, bewältigt haben und spüren wie gut sich das anfühlt.
  • Am Ende seiner Tage angekommen sein und Rückschau auf ein erfülltes Leben halten.

Die Arbeit auf der Timeline bietet eine wunderbare Basis um weitere Elemente aus der Hypnotherapie, der Ego State Therapie, der Energetischen Psychologie, der systemischen Therapie oder Verhaltenstherapie zu verwenden.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im praktischen Tun (Vortragende und TeilnehmerInnen). Dadurch sind Selbsterfahrungsaspekte gegeben.

 

Seminarzeit Fr. 14:00 – 21:00 Sa. 09:00 – 17:00

 

Referentin: Astrid Polanz-Burgstaller (Graz)

Zeit die man sich nimmt, ist Zeit, die einem etwas gibt.
Dr., Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Vt)
Arbeitsschwerpunkte
Ich bin in eigener Praxis als Psychotherapeutin, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Supervisorin und Coach tätig. Ich arbeite mit Menschen jeden Alters, die unterschiedliche Themen mitbringen. Dazu gehören Ängste, Zwänge, depressive Verstimmungen, Burnout, traumatische Erfahrungen, onkologische Erkrankungen, Trauer, Abschied nehmen, Gespräche über den Tod, etc. In letzter Zeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit wieder vermehrt in der Psychoonkologie, der Begleitung bei Behandlungsängsten bzw. Operationsvorbereitungen.
Als Supervisorin und Coach bin ich vor allem in der Lehre und im psychosozialen Bereich tätig und führe Einzelcoachings für Firmen durch.
Berufliche Tätigkeiten
– Leiterin des Milton Erickson Instituts Graz (mit meiner Kollegin Frau Dr. Novak-Rymarz).
– Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich.
– Lehrtherapeutin für Verhaltenstherapie.
– Lehrtrainerin und Supervisorin der Milton Erickson Gesellschaft.
– Ausbildnerin und Supervisorin für klinische Psychologie.
Ausbildungen
– Klinische Psychologie
– Gesundheitspsychologie
– Verkehrspsychologie
– Psychotherapie (VT)
– Klinische Hypnose (M.E.G.)
– Energetische Psychologie, Psychotherapie (Gallo, Bohne)
– Palliativ-Care
– Ego State Therapie
Erfahrungen aus all diesen Ausbildungsbereichen fließen in meine Tätigkeit ein. Hinzu kommen Erfahrungen aus der Buddhistischen Psychologie (Achtsamkeit) und Psychoonkologie.


Mai
20
Fr
2022
Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten I @ Seeham
Mai 20 – Mai 21 ganztägig
Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten I @ Seeham | Matzing | Salzburg | Österreich

Referent: Christian Schwegler

Start Freitag 14:00

 Vorstellung verschiedener hypnotherapeutischer Techniken für gelungene Induktionen und Interventionen

Theoretischer Hintergrund:  Nach Abschluss der hypnotherapeutischen Grundausbildung gibt es ein großes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen Krankheiten, in denen hypnotherapeutische Interventionen im direkten Bezug auf eine bestimmte Störung gelehrt werden. In diesem Workshop hat der Autor das Pferd einmal von der anderen Seite aufgezäumt und Techniken verschiedener Therapeuten zu einem Workshop zusammen gefasst, um die Möglichkeiten die sich aus diesen verschiedenen Ansätzen ergeben aufzuzeigen und gerade dem „jungen“ Hypnosetherapeuten einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, mit dem er einen guten Einstieg in die Praxis bekommt.

Lernziele:  Erlernen verschiedener hypnotherapeutischer Induktionen und Interventionen.

Inhaltlicher Ablauf:  Der Workshop stellt ein Dutzend verschiedene hypnotherapeutische Techniken vor. Diese werden seitens des theoretischen Hintergrundes, der Zielsetzung und der Durchführung besprochen und jeweils anhand von Fallbeispielen vertieft. Zusätzlich werden einige Induktionsverfahren auch praktisch mit den Teilnehmern durchgeführt. 

Autor: Christian Schwegler Schweizer Institut für Medizinische Hypnose (SIMH) Batteriestrasse 27 – PWS A-401 CH 4101 Bruderholz Schweiz christian@praxisschwegler.ch